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Charlotte CrumbHalbblut ✦︎ played by Mandy ✦︎ Charlotte Crumb ✦︎ 171 cm groß
Geburtstag17.05.1964
Einschulung01.09.1975 ✦︎ Hogwarts, Ravenclaw
Abschluss
  • 30.06.1982 ✦︎ Schulabschluss
    UTZ-Absolvent
  • FraktionDas Railroad-Netzwerk
  • Sicherer Hafen
  • Job01.01.1980 ✦︎ Schüler
    ZauberstabHainbuche ✦︎ Phönixfeder ✦︎ Federnd
    character's glorious quote
    Ich glaube nicht an Heldenmut im Großen. Aber vielleicht reicht es, in der Dunkelheit ein Licht zu halten, damit andere den Weg finden.
    Erster Eindruck 
    • Charlotte wirkt auf den ersten Blick echt sympathisch klug, aber ohne damit anzugeben.
    • Sie hat Energie. Nicht die laute „Ich will im Mittelpunkt stehen“-Energie sondern diese Art von Präsenz, die sofort da ist, wenn sie den Raum betritt.
    • Ihr Lachen steckt an und meistens mitten in einem Satz, wenn man’s nicht erwartet.
    • Sie hat einen Blick, der einen durchbohrt, wenn man lügt. Nicht böse, aber messerscharf.
    • Ihre Klamotten? Unaufgeregt cool. Wollpullis, ein bisschen oldschool vielleicht, aber mit Stil und immer was Praktisches dabei.
    • Sie riecht meistens nach Papier, ein bisschen Kräutertee und frischer Luft so wie jemand, der sich bewegt, statt rumzusitzen.
    • Ihre Stimme klingt ehrlich. Nicht gekünstelt, kein Gesäusel einfach klar, direkt und mit Humor.
    • Man hat sofort das Gefühl: Wenn irgendwas schiefläuft, ist sie da. Kein großes Drama, sondern „Was machen wir jetzt, Leute?“-Vibes.
    • Sie hat ein großes Herz. Man merkt schnell, dass sie anderen helfen will nicht, weil sie sich gut fühlen will, sondern weil sie wirklich was bewegen möchte.
    • Sie ist clever richtig clever. Aber sie reibt es dir nicht unter die Nase. Wenn sie was weiß, teilt sie’s. Punkt.
    • In Gruppenarbeiten? Die, die den Überblick behält, Zettel sortiert und nebenbei noch ein Sandwich organisiert.
    • Wer mit ihr streitet, sollte sich warm anziehen sie diskutiert fair, aber sie lässt nicht locker, wenn sie von was überzeugt ist.
    • Lehrer mögen sie. Nicht, weil sie schleimt sondern weil sie vorbereitet ist und mitdenkt.
    • Mitschüler vertrauen ihr. Weil sie nicht tratscht, weil sie zuhört und weil sie weiß, wann man Witze macht und wann man ernst sein muss.
    • Sie kommt auch mit Leuten klar, die komplett anders ticken als sie. Sie verurteilt nicht, sondern fragt erstmal nach dem „Warum“.
    • Wenn sie still ist, dann nicht aus Unsicherheit, sondern weil sie gerade plant, wie sie ein Problem löst.
    • Sie hat keine Angst davor, sich die Hände schmutzig zu machen ob im Garten, bei einem Streit oder im Unterricht.
    • Ihre Magie ist klar, präzise, kraftvoll man merkt, dass sie weiß, was sie tut, und sich nicht ablenken lässt.
    • Und wer denkt, sie sei bloß ein Bücherwurm tja. Der irrt sich. Sie ist Feuer. Und Feuer unterschätzt man besser nicht.


    Innerhalb der Familie 


    • Hat eine tiefe, warme Bindung zu ihrem Bruder Gideon er ist ihr Herzmensch, Vertrauter und Seelenspiegel.
    • Schreibt ihm regelmäßig lange, ehrliche Briefe voller Gedanken, Fragen und kleinen liebevollen Details.
    • Sammelt all seine Antworten in einer Holzkiste unter ihrem Bett zusammen mit Gitarrenplektren und alten Liedzeilen.
    • Ihre Mutter Theresa ist ihre wichtigste weibliche Bezugsperson liebevoll, ruhig, praktisch und einfühlsam.
    • Charlotte bewundert Theresa für ihre Bodenständigkeit und ihr stilles Wissen – besonders über Kräuter, Heilmittel und das Leben.
    • In der Küche ihrer Mutter fühlt sie sich geborgen dort darf sie still sein, ohne dass man es falsch versteht.
    • Ihr Vater George ist für sie ein sicherer Fels streng in manchen Dingen, aber tiefherzig, wenn man ihn wirklich kennt.
    • Charlotte liebt seine Art, wie er schweigend Tee zubereitet und dann ein Buch auf den Tisch legt, das sie mögen könnte.
    • Mit ihrem Vater teilt sie das Gespür für Logik, Ordnung und Geschichte und einen stillen Humor, den kaum einer versteht.
    • Feiert Feste mit großer Liebe zum Detail backt mit ihrer Mutter, schreibt Gedichte für ihren Vater und wartet auf Gideons Ankunft.
    • Ihre Eltern fördern sie, ohne Druck sie lassen ihr Raum, sie selbst zu sein, auch wenn sie sie nicht immer ganz begreifen.
    • Charlotte fühlt sich in ihrer Familie sicher und gesehen auch in ihrer stillen Art.
    • Hält viel von den kleinen Traditionen im Haus wie der Sonntagskakao oder das gemeinsame Lesen bei Kerzenlicht.
    • Ist diejenige, die oft Familienbriefe schreibt, wenn jemand krank ist oder ein Fest organisiert werden soll.
    • Bewahrt alte Familienfotos, Briefe und Quittungen wie Schätze alles hat für sie Bedeutung.
    • Ihre Familie ist ihr Rückgrat auch wenn sie weiß, dass ihre Wege manchmal leiser sind als andere.
    • Lernt viel von ihrer Mutter nicht nur über Pflanzen, sondern auch über Geduld, Fürsorge und Intuition.
    • Ihr Vater ist für sie das Beispiel dafür, dass man auch mit Prinzipien liebevoll sein kann.
    • Sie weiß, dass sie in ihrer Familie niemals laut sein muss, um geliebt zu werden.
    • Trägt ihre Familie im Herzen als Fundament, nicht als Fessel.


    Im Freundeskreis 

    • Charlotte braucht eine Weile, bis sie wirklich auftaut aber wenn sie jemanden an sich ranlässt, dann richtig.
    • Sie hat ein verdammt gutes Gedächtnis für Kleinigkeiten Lieblingsfarben, peinliche Schulgeschichten, der eine Keks, den jemand mal mochte.
    • Sie ist die, die an Geburtstage denkt, noch bevor man selbst dran denkt mit genau dem Geschenk, das man nie selbst gekauft hätte, aber sofort liebt.
    • Manchmal bringt sie was Selbstgemachtes mit Tee gegen Prüfungsstress, eine Karte mit einem dummen Wortspiel, eine Blume in einem Glas.
    • Wenn sie lacht, merkt man, wie sehr sie den Moment genießt. Meistens ist sie eher ruhig, aber wenn sie loslacht dann richtig.
    • In Gruppen ist sie selten die, die alles anführt aber irgendwie ist sie doch immer der Fixpunkt.
    • Sie mischt sich nicht ungefragt ein, aber wenn man sie um Rat fragt, bekommt man keine Floskeln sondern Ehrlichkeit mit Herz.
    • Streit geht sie nicht aus dem Weg, aber sie versucht immer zuerst zu verstehen, bevor sie zurückschießt.
    • Sie spürt, wenn etwas in der Luft liegt, noch bevor jemand was sagt und reagiert oft, bevor’s eskaliert.
    • Partys? Nur, wenn’s nicht zu laut ist. Viel lieber: Decke, Snacks, ehrliche Gespräche auf dem Sofa.
    • Sie ist die, die das vergessene Hausaufgabenheft aus ihrer Tasche zieht ohne großes Drama.
    • Regeln sind ihr wichtig aber wenn’s einem Freund hilft, biegt sie sie auch mal ein bisschen.
    • Geheimnisse? Bei ihr sicher. Sie redet nicht, sie behält.
    • Wenn sie sich Sorgen macht, merkt man’s nicht gleich außer man findet später einen Zettel mit einem kleinen, gutgemeinten Spruch in der Tasche.
    • Sie hat den Blick für die stillen in der Gruppe die, die sonst übersehen werden und bezieht sie ein, ohne dass es auffällt.
    • Wenn jemand dumm über ihre Freunde redet, sagt sie nicht viel aber ihr Blick reicht, dass es unangenehm wird.
    • Sie hat nicht fünfzig Leute um sich aber die, die da sind, bedeuten ihr was. Richtig was.
    • Zuneigung zeigt sie nicht mit großen Umarmungen oder riesigem Drama sondern damit, dass sie einfach da ist, wenn’s drauf ankommt.
    • Manchmal sagt sie gar nicht, wie gern sie jemanden hat aber allein wie sie einen ansieht oder zuhört, sagt’s genug.
    • Sie wird oft unterschätzt bis man merkt, dass sie genau die ist, bei der sich alle sicher fühlen.


    Belastungsgrenze Charlotte Crumb ist loyal. Auf eine stille, beinahe ehrfürchtige Weise. Wer ihr Vertrauen gewinnt, dem schenkt sie nicht nur Freundschaft, sondern Schutz, Verständnis und das Gefühl, gesehen zu werden. Sie würde nie leichtfertig verraten, was ihr anvertraut wurde. Sie trägt Geheimnisse wie man ein besonders wertvolles Buch trägt: fest an sich gedrückt, auch wenn es schwer wird. Aber Charlotte ist auch jemand, der sehr viel in sich hineinfrisst. Sie spricht selten über Angst, noch seltener über Schmerz. Sie neigt dazu, sich selbst für den Schutz anderer aufzureiben. Und genau dort liegt ihre Schwäche.Ihre größte Belastungsgrenze ist nicht der Schmerz an sich sondern die Vorstellung, dass jemand durch sie leidet. Sie würde vieles ertragen, wenn es nur um sie selbst ginge. Isolation, Demütigung, sogar Folter sie würde schweigen, solange sie die Kontrolle über ihre Gedanken behalten kann. Aber wenn man Gideon vor ihren Augen verletzt, oder einen ihrer wenigen engen Freunde – wenn man droht, ihre Familie für ihre Geheimnisse zu bestrafen dann beginnt sie zu wanken. Charlotte ist kein Opfer, das leicht bricht. Aber sie ist kein eiskalter Widerstandskämpfer. Wenn sie den Eindruck hat, dass Schweigen Leid über andere bringt, beginnt in ihr ein innerer Krieg. Es braucht sehr viel, um sie zu brechen – aber ihr Gewissen ist ihre Achillesferse. Wenn sie glaubt, dass ihr Schweigen das Leben eines Unschuldigen zerstört, dann ist die Chance da, dass sie spricht. Nicht aus Schwäche. Sondern aus Liebe. Das heißt nicht, dass sie sofort alles preisgibt. Aber sie beginnt zu verhandeln. Sucht nach Kompromissen. Gibt Stück für Stück kleine Informationen vielleicht ohne direkte Namen, vielleicht nur Andeutungen. Und leidet bei jedem Wort.Charlotte würde niemals leichtfertig Verrat begehen. Aber sie ist kein Held aus Stein. Ihre Stärke liegt im Denken, im Planen, im Glauben an das Gute. Doch das macht sie auch verwundbar denn ihr Herz ist offen. Und manchmal… ist genau das der Punkt, an dem man sie zwingen könnte, sich selbst zu verraten.

    Magisches Potenzial Charlotte Crumb besitzt ein durchschnittliches magisches Potenzial. Ihre Magie ist nicht laut, nicht impulsiv oder spektakulär aber sie ist präzise, zielgerichtet und durchdrungen von klarem Willen. Wo andere Magie wie ein Sturm entfesseln, gleicht Charlottes Kraft eher einem gezielten Lichtstrahl: konzentriert, durchdacht und dort besonders stark, wo sie emotional gebunden oder geistig voll fokussiert ist.Sie ist keine Naturgewalt, aber eine architektonische Kraft mit dem Potential, Magie so zu lenken, dass sie exakt tut, was sie soll. Es ist weniger die Masse an Magie, die bei ihr beeindruckt – sondern wie sauber, stabil und wirkungsvoll sie mit dem arbeitet, was ihr gegeben ist. Kurz: Charlotte reißt keine Mauern ein – aber sie lässt sie gezielt einstürzen, wenn es nötig ist. Und manchmal reicht ein Riss am richtigen Punkt, um alles zu verändern.


    Verlorene Dinge Charlotte hat nichts verloren, was man zählen oder festhalten könnte. Keine Eltern, keinen Bruder, kein Zuhause. Und trotzdem ist da dieses stille, drückende Gefühl, dass etwas fehlt wie ein Buch, aus dem eine Seite herausgerissen wurde, nicht sichtbar, aber spürbar. Seitdem die Welt dunkler geworden ist, hat sie etwas verloren, das sie früher für selbstverständlich hielt: das Vertrauen darauf, dass Dinge einfach gut werden, wenn man nur klug und freundlich genug ist. Sie hat das Gefühl verloren, frei denken zu dürfen, ohne Angst, dass jemand zuhört, der es nicht sollte. Die Leichtigkeit, nachts in der Bibliothek zu lesen, ohne zu fürchten, dass ein Wort zur falschen Zeit fällt. Sie hat ihren naiven Glauben verloren, dass Wissen immer reicht, um die Welt zu schützen. Und manchmal wenn es besonders still ist fragt sie sich, ob sie nicht auch einen Teil von sich selbst verloren hat. Den Teil, der einmal geglaubt hat, dass es reicht, zu verstehen. Was das mit ihr macht? Es macht sie stiller, aber nicht schwächer. Wachsam. Zielgerichtet. Entschlossener, auf ihre Art etwas zu tun. Sie wird nicht laut, nicht kämpferisch aber sie hat gelernt, dass leises Wissen genauso scharf sein kann wie ein Fluch. Und obwohl niemand es sieht, hat Charlotte längst entschieden, dass sie das, was sie verloren hat, nicht vergessen wird. Sie trägt es mit sich wie ein verstecktes Kapitel. Und vielleicht ist genau das, was sie verloren hat, jetzt der Grund, warum sie weitermacht.


    Bezug zur Umwelt Charlotte Crumb ist jemand, der nie in Schubladen gedacht hat. Vielleicht, weil sie selbst zwischen zwei Welten aufgewachsen ist mit einem Vater aus einer alten Zaubererlinie und einer Mutter, die Muggel durch und durch war. Für Charlotte war das nie komisch oder verwirrend. Es war einfach ihr Leben. Sie kann mit Zaubertränken genauso viel anfangen wie mit einer Steckdose. Und sie findet nichts davon seltsamer als das andere. Sie schaut nie herablassend auf Muggel oder ihre Technik im Gegenteil: Sie bewundert, was Menschen ohne Magie alles erschaffen haben. Strom, Radios, Bücher, Maschinen alles Produkte von klugem Denken. Und kluges Denken schätzt Charlotte mehr als fast alles andere. Nicht, weil sie besonders rebellisch wäre. Sondern weil sie glaubt, dass der Wert eines Menschen nichts mit seinem Blut zu tun hat sondern mit seinem Verstand und seinem Herzen. Die Reinblutideologie, die gerade überall wie ein Nebel durch die Welt zieht, macht ihr Angst. Nicht weil sie ihr direkt schaden würde sie könnte sich im Notfall herausreden, sich anpassen, unauffällig sein. Sondern weil sie sieht, was sie anrichtet. Wie sie Menschen spaltet, Misstrauen sät, Mauern errichtet, wo Verständnis nötig wäre. Sie hat das einmal in einem Brief an Gideon so geschrieben: „Wer Vielfalt fürchtet, hat nie gelernt, mit Vielfalt zu leben.“ Werwölfen begegnet sie mit Respekt nicht naiv, aber offen. Sie weiß, was Gefahr ist, aber sie weiß auch, dass kein Mensch nur durch das, was er ist, gefährlich wird. Viel gefährlicher sind die, die sich ihrer Macht sicher sind und sie gegen Schwächere einsetzen. Squibs? Für Charlotte sind sie keine traurigen Gestalten. Sie bewundert sie oft insgeheim wie sie sich in einer Welt behaupten, die für sie so viele Türen verschließt. Und Hauselfen… da tut ihr manchmal das Herz weh. Diese „natürliche Ordnung“, wie sie viele nennen, fühlt sich für sie nie natürlich an eher wie eine alte Schuld, die immer noch weitergetragen wird. Charlotte beobachtet viel. Sie ist nicht laut. Sie protestiert nicht auf Plakaten oder bei Treffen. Aber sie denkt, sammelt, kombiniert. Für sie ist die Welt nie einfach schwarz oder weiß gewesen. Sondern voller Grautöne, voller Stimmen, voller Perspektiven. Und genau deshalb geht sie leise durch diese Zeit. Aber mit offenen Augen.

    Die Eule war heute früher als sonst. Charlotte hörte das leise Schaben von Krallen auf dem Fensterbrett, noch bevor sie die Augen richtig geöffnet hatte. Mit einer schläfrigen Bewegung schob sie die Decke zur Seite, tappte barfuß zum Fenster und ließ den kühlen Morgenwind herein. „Du bist ja fleißig“, murmelte sie leise, während sie den Tagespropheten entgegennahm und der kleinen Schleiereule sanft über die Federn strich. Sie blieb noch einen Moment sitzen, als sei sie nicht sicher, ob sie wirklich schon lesen wollte, was darin stand. Doch schließlich schlug sie die Zeitung auf, die Finger schon ein bisschen mit Tinte verschmiert vom Umschlag. Die Schlagzeile traf sie sofort:„Zaubergamot beschließt Reform der Strafjustiz: ‚Magische Spiele‘ sollen Entlastung bringen.“ Magische Spiele. Der Ausdruck prickelte unangenehm in ihrem Nacken, so als hätte jemand kaltes Wasser auf ihre Haut geträufelt. Charlotte zog die Knie an, legte den Kopf leicht zur Seite und las weiter. Dementoren sollen präventiv eingesetzt werden. Prüfungen durch Magie. Läuterung. Ihre Augen glitten über jedes Wort, aber irgendwann verschwammen die Zeilen ein bisschen. Prüfungen. Sie dachte an all die Menschen, die das betreffen könnte. Menschen, die vielleicht einen Fehler gemacht hatten. Menschen, die sich nicht verteidigen konnten. Menschen, die nun vorgeführt werden sollten – unter den Augen aller. Charlotte presste die Lippen zusammen. Es fühlte sich an, als hätte der ganze Artikel einen kühlen, metallischen Nachgeschmack, der nicht weichen wollte. Sie mochte nicht daran denken, wie Walburga Black sich „strahlend“ über die neue Gerechtigkeit geäußert hatte. Es klang so glatt, so sauber formuliert und genau das machte es noch schlimmer. Charlotte seufzte leise, fuhr mit dem Daumen über den Rand der Zeitung. Gideon würde sagen, dass man aufpassen müsse. Dass Worte wie „Chance“ oder „Läuterung“ hübsche Schleifen sind, mit denen man hässliche Dinge verpackt. Und er hätte recht. Charlotte legte den Tagespropheten vorsichtig neben sich, als hätte das Pergament selbst plötzlich Gewicht bekommen. In ihrer Brust drückte etwas, eine Mischung aus Sorge und diesem leisen, unangenehmen Gefühl, dass die Welt gerade einen Schritt weiter in die falsche Richtung gegangen war. Ich will nicht bloß zusehen, dachte sie, während ihre Finger das Holz ihres Zauberstabs suchten, wie aus einer stillen Gewohnheit heraus. Aber ich muss vorsichtig sein. Sie atmete tief durch, blickte zum Fenster hinaus, wo der Himmel in grauen Schleiern hing, und beschloss, später einen Brief an Gideon zu schreiben.
    • Wusstest du, dass... Charlotte ein altes, abgegriffenes Notizbuch besitzt, in das sie nur mit einer silbernen Muggel-Füllfeder schreibt und niemand außer Gideon darf es je lesen?
    • Wusstest du, dass... sie ihre Lieblingsbücher nach Jahreszeiten sortiert Herbstromane auf dem Nachttisch, Sommerabenteuer in der Fensternische und sie manchmal heimlich aus der Bibliothek „ausborgt“, nur um sie ein paar Tage bei sich zu haben?
    • Wusstest du, dass... Charlotte sich beim Nachdenken oft unbewusst über das Handgelenk streicht, als würde sie damit Gedanken festhalten, bevor sie verschwinden?
    • Wusstest du, dass... sie eine Teedose unter ihrem Bett versteckt hat, in der sie getrocknete Blätter und Kräuter aus dem Garten ihrer Mutter aufbewahrt für den Fall, dass das Heimweh zu groß wird?
    • Wusstest du, dass... Charlotte bei lauten Stimmen innerlich sofort auf Rückzug schaltet nicht aus Angst, sondern weil sie lieber leise Klarheit statt Lärm sucht?
    • Wusstest du, dass... sie sich immer die Namen der Eulen merkt, die ihr Post bringen und ihnen insgeheim Spitznamen gibt, wie „Krümelchen“, „Wachsfeder“ oder „Sir Hugo“?
    • Wusstest du, dass... sie eine kleine, selbstgefaltete Origami Fledermaus besitzt, die Gideon ihr als Kind gebastelt hat und die sie seitdem als Glücksbringer immer bei sich trägt?
    • Wusstest du, dass... Charlotte heimlich Liebesgedichte schreibt nicht für eine bestimmte Person, sondern für das Gefühl selbst, wenn es sich mal zeigt?
    • Wusstest du, dass... sie jeder ihrer Pflanzen Namen gibt, die niemand außer ihr versteht? Ihre Mondnacht-Malve heißt zum Beispiel „Minerva Zwei“.
    • Wusstest du, dass... sie der größte Fan von Gideons Band ist von Tag 1 an
    • Wusstest du, dass... Charlotte in ihrer ersten Hogwarts-Woche fast eine Stunde mit einem Porträt gestritten hat, weil es behauptete, Ravenclaws seien keine Träumer?
    • Wusstest du, dass... sie ein altes Stofftaschentuch mit den gestickten Initialen ihrer Großmutter bei sich trägt obwohl sie sie nie kennengelernt hat?
    • Wusstest du, dass... total verknallt in Kirley war/ist
    • Wusstest du, dass... sie den Geruch von nassem Pergament tatsächlich beruhigend findet weil er sie an Winterabende mit Tee und Gideons Musik erinnert?
    Ability is what you're capable of doing
    Charlotte Crumb (17. Mai 1964, Portree) ist eine stille, nachdenkliche Hexe mit einem wachen Verstand und einem großen Herz. Sie gehört zu Ravenclaw und fühlt sich dort zwischen Büchern und stillen Ecken am wohlsten. Charlotte ist die kleine Schwester von Gideon Crumb, der für sie schon immer mehr war als nur ein Bruder er ist ihr sicherer Rückhalt. Charlotte ist nicht die, die sich in den Vordergrund drängt, aber wer sie kennt, weiß, wie loyal, warmherzig und entschlossen sie sein kann. Muggelwelt und Zaubererwelt sind für sie kein Widerspruch, sondern zwei Seiten ihrer Geschichte.
     Muggelkunde 10/10
     Pflanzenkunde (giftig/essbar) 4/10
     Beherrschung nichtverbaler Zauber 3/10
     Reaktionsschnelligkeit 3/10
     Erste Hilfe 3/10
     Tarn- und Unsichtbarkeitstechniken 3/10
     Duellkunst 3/10
     Schutz- und Bannzauber 3/10
    Muggelkunde Für Charlotte ist Muggelkunde kein Schulfach es ist Alltag. Sie ist mit Radiogeknister aufgewachsen, mit Einkaufslisten auf Papier, mit Teelichtern statt Lumos. Ihre Mutter hat ihr früh beigebracht, dass man Strom spart, Wasser aufkocht, und dass ein Taschenwärmer eben keine Magie braucht, um zu funktionieren.Sie kennt die Muggelwelt aus erster Hand und liebt ihre kleinen Details. In Aufsätzen bringt sie Zauberformeln mit Alltagslogik zusammen, und Professor Burbage zitiert sie nicht ohne Grund. Charlotte denkt muggelisch, wenn es hilft und manchmal denkt sie weiter, als jede Theorie vermuten lässt. Muggelkunde? Für sie keine Herausforderung, sondern Heimspiel. Pflanzenkunde (giftig/essbar) Charlotte ist keine Kräuterhexe – aber sie weiß, was wächst und was wehtut. Ihre Mutter hat ihr früh gezeigt, wie man Pfefferminze erntet, Lavendel trocknet oder Kamille gegen Bauchweh aufgießt. Seitdem interessiert sie sich dafür, was Pflanzen bewirken können nicht aus reiner Faszination, sondern aus dem Wunsch, vorbereitet zu sein. In Hogwarts erkennt sie die gängigen Heilkräuter, weiß, welche Beeren man lieber liegen lässt und hat gelernt, dass Gifte manchmal in den hübschesten Blüten stecken. Sie kann noch keine ausgefeilten Gegengifte brauen, aber sie merkt, wenn etwas faul ist. Wenn andere achtlos durchs Unterholz stapfen, bleibt sie kurz stehen und schaut genau hin.
    Our family defines us
    Der Nachname Crumb ist in der magischen Welt eher selten und ruft keine großen Wellen hervor und genau das passt zu Charlotte. Er ist kein Name, der bei Reinblütern Ehrfurcht auslöst oder auf lange, dunkle Ahnengalerien zurückblickt. Und doch hat er Gewicht nicht durch Blut, sondern durch Inhalt. In der Muggelwelt bedeutet „crumb“ so viel wie Brotkrume oder kleiner Rest etwas, das unscheinbar wirken mag, aber Spuren hinterlässt. Wer Charlotte kennt, weiß, wie treffend das ist: Sie hinterlässt keine großen Fußabdrücke, sondern Gedanken, Spuren im Geist der Menschen, die ihr begegnen. In der magischen Welt wird der Name gelegentlich mit dem alten Spruch verbunden: [b]„Follow the crumb, and find your way.“[/b] ein Sinnbild für Orientierung, Wissen und die leise, aber bestimmte Führung durch das Dunkel. Charlotte trägt ihren Namen nicht mit Stolz im herkömmlichen Sinne, sondern mit stiller Würde. Er steht für Beobachtung statt Aufsehen, für Verstand statt Macht, für all die kleinen, klugen Entscheidungen, die am Ende den Unterschied machen.
    Life is a long lesson in humility
    Charlotte Crumb
    # played by Mandy # Halbblut # Schüler
    Charlotte Crumb (17. Mai 1964, Portree) ist eine stille, nachdenkliche Hexe mit einem wachen Verstand und einem großen Herz. Sie gehört zu Ravenclaw und fühlt sich dort zwischen Büchern und stillen Ecken am wohlsten. Charlotte ist die kleine Schwester von Gideon Crumb, der für sie schon immer mehr war als nur ein Bruder er ist ihr sicherer Rückhalt. Charlotte ist nicht die, die sich in den Vordergrund drängt, aber wer sie kennt, weiß, wie loyal, warmherzig und entschlossen sie sein kann. Muggelwelt und Zaubererwelt sind für sie kein Widerspruch, sondern zwei Seiten ihrer Geschichte.Charlotte Crumb (17. Mai 1964, Portree) ist eine stille, nachdenkliche Hexe mit einem wachen Verstand und einem großen Herz. Sie gehört zu Ravenclaw und fühlt sich dort zwischen Büchern und stillen Ecken am wohlsten. Charlotte ist die kleine Schwester von Gideon Crumb, der für sie schon immer mehr war als nur ein Bruder er ist ihr sicherer Rückhalt. Charlotte ist nicht die, die sich in den Vordergrund drängt, aber wer sie kennt, weiß, wie loyal, warmherzig und entschlossen sie sein kann. Muggelwelt und Zaubererwelt sind für sie kein Widerspruch, sondern zwei Seiten ihrer Geschichte.
    16.07.2025, 11:05
    #2

    Charlotte Crumb kam am 17. Mai 1964 im kleinen, windumtosten Portree auf der Isle of Skye zur Welt  eine Hausgeburt, begleitet vom Donnern der Wellen, das sich gegen die Klippen warf, als würde selbst das Meer ihre Ankunft feiern. Ihre Mutter Theresa, eine bodenständige Apothekerin aus Muggellinien, schwor später oft, man habe in jener Nacht eine Eule über dem Dach kreisen sehen ein gutes Omen, behauptete sie. Ihr Vater George, ein Zauberer aus einer alten Linie und Beamter in der Zauberei-Zentralverwaltung, hielt sich da lieber an harte Fakten. Charlotte wurde also geboren zwischen zwei Welten: der Magie und der Vernunft ein Spagat, der sie für ihr ganzes Leben prägen sollte. Ihre Kindheit war erfüllt von Büchern, Geschichten und der unvergleichlichen Wärme eines älteren Bruders, der zwar viel älter war, aber nie wirklich aufhörte, ihr Held zu sein. Gideon war neun Jahre älter, wild, musikalisch, manchmal unvernünftig und dennoch: ihr Herz und ihre Seele. Zwischen Hausaufgaben und Eulenpost schrieb sie ihm unzählige Briefe, mal kindlich voller Fragen, mal klug und fast schon zu erwachsen für ihr Alter. Gideon antwortete fast immer. Und wenn nicht, bekam sie ein Lied. Oder ein gezeichnetes Ungeheuer, das angeblich in seinem alten Gitarrenkoffer lebte. Eines der prägendsten Erlebnisse ihrer frühen Kindheit war der kalte Wintertag, an dem sie ins Eis einbrach. Sie war gerade vier Jahre alt, stur wie ein kleiner Troll, und Gideon, damals dreizehn, hatte die undankbare Aufgabe, Gebäck von der Tante abzuholen mit Charlotte im Schlepptau. Sie hatte keine Lust, wollte nicht weitergehen, setzte sich zitternd auf den Boden. Gideon, genervt, ließ sie dort. Zehn Minuten später kam er zurückgerannt. Und fand nichts. Nur aufgewühlten Schnee. Panik ergriff ihn. Er suchte, rief, stolperte durch den Frost  bis er ihr Kreischen hörte. Sie war in das zugefrorene Wasser eingebrochen. Und er ganz Kind noch hatte sie hinausgezogen, nass, zitternd, aber lebendig. Charlotte vergaß das nie. Sie sagte später oft, er habe ihr damals das Leben gerettet und ihr Herz gleich dazu. In den Jahren danach entwickelte sie sich zu einem auffällig ruhigen, aber sehr wachen Mädchen. Ihre Welt waren Bücher. Während andere Kinder im Garten spielten, baute Charlotte sich mit Decken und Wäscheklammern eine Lesehöhle unter dem Küchentisch. Sie liebte Rätsel, Geschichten, Logikspiele. Oft hörte man ihre Stimme leise beim Selbstgespräch, wenn sie laut dachte, rechnete oder sich Zauber aus Büchern vorlas, die sie noch gar nicht hätte kennen dürfen. Ihre Mutter, pragmatisch wie eh und je, sorgte dafür, dass sie früh lesen lernte auch Muggelmedizin und Kräuterkunde. Ihr Vater versorgte sie heimlich mit alten Zauberbüchern aus seiner Jugend, wenn Theresa nicht hinsah. Als Charlotte elf wurde, kam der Brief aus Hogwarts obwohl sie längst wusste, dass er kommen würde, stand sie zitternd an der Tür, als die Eule eintraf. Ravenclaw wurde ihr Haus, keine Überraschung. Die Auswahlzeremonie dauerte keine zehn Sekunden. „Oh, ganz klar“, hatte der sprechende Hut gemurmelt, kaum dass er ihr Haar berührte, „eine Denkerin, wie sie im Buche steht.“ In Hogwarts blühte sie auf. Während andere Kinder sich in Gruppen fanden, suchte Charlotte die Bibliothek. Sie war dort fast täglich zu finden, manchmal bis zur letzten Minute vor der Sperrstunde. Die Hauslehrerin von Ravenclaw sagte einmal über sie: „Wenn Miss Crumb irgendwann verschwunden ist, sucht zuerst in der verbotenen Abteilung – und dann in der Astronomieabteilung. Dort versteckt sie sich mit ihren Gedanken.“ Charlotte war nie laut. Sie war keine „geborene“ Wunderhexe aber eine, die sich alles hart erarbeitet hatte. Ihre Stärke war Disziplin Doch sie war nie unsichtbar. Ihre Intelligenz war strahlend, klar nie überheblich. Die Lehrer mochten sie. Ihre Mitschüler schätzten sie, wenn sie Hilfe brauchten. In Zauberkunst glänzte sie, in Geschichte der Zauberei war sie konkurrenzlos. Sie liebte es, Zusammenhänge zu entschlüsseln. Alte Zaubertränke, die längst als verloren galten, stellte sie aus Neugier nach nicht selten mit Erfolg. Diese Neugier trieb sie auch an Orte, an die andere sich nicht wagten: die Verbotene Abteilung der Bibliothek. Anfangs noch mit zitternden Händen, dann mit zunehmender Selbstsicherheit entdeckte sie dort magische Theorien, die in Hogwarts nicht unterrichtet wurden.Kein Buch im normalen Regal sprach darüber. Aber Charlotte klug, fleißig, mutig eignete sich diese Kunst selbst an. Nachts, wenn andere schliefen, übte sie mit Zauberstab und Spiegel. Erschuf flüchtige Doppelgänger, ließ Schatten über Flure huschen, projizierte Bücher, die nicht da waren. Anfangs misslang ihr vieles. Doch sie gab nicht auf. Und irgendwann, in ihrem fünften Schuljahr, gelang ihr ein Trugbild so täuschend echt, dass selbst Madam Pince glaubte, jemand hätte einen Feuerteufel in die Bibliothek geschmuggelt. Und immer wieder: Briefe an Gideon. Dutzende. Berichte über Schulregeln, Tränke, Mitschüler. Liebenswerte Klagen über Gryffindor-Jungs, die sich für lustig hielten, aber keinen Unterschied zwischen Diptam und Minze kannten. Und: Lobeshymnen auf die wenigen Lehrer, die sie wirklich inspirierten. In den langen Sommern las sie weiter, lernte, diskutierte mit ihrem Bruder über Muggelmusik und Zauberstabwechselwirkungen und erzählte ihm in endlosen Gesprächen von ihren Plänen, irgendwann einmal selbst Bücher zu schreiben. 1981, ihr siebtes Schuljahr hatte begonnen, schien ein Schatten über allem zu liegen. Die magische Welt bebte unter der Bedrohung Voldemorts, selbst in Hogwarts war die Anspannung spürbar. Charlotte schloss sich leise, aber mit voller Überzeugung dem Widerstand an nicht als Kämpferin, sondern als Planerin, Informantin, Denkerin. Während andere ihre Zauberstäbe schwangen, schickte sie Informationen weiter, erstellte verschlüsselte Nachrichten, koordinierte Übergaben all das verborgen hinter ihrem typischen, ruhigen Lächeln. Sie war klug genug, um zu wissen, dass Heldenmut nicht immer mit lauten Zaubern begann. Und genau deshalb war sie in dieser Zeit vielleicht wichtiger als viele andere. Und irgendwo, zwischen der verbotenen Abteilung, den letzten Briefen an Gideon und dem unerschütterlichen Glauben an Wissen als Waffe wurde aus der kleinen Schwester, die einst im Eis versank, eine junge Hexe, die wusste, wie man in einer Welt voller Dunkelheit ein Licht entzündet.




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