Wir sind ein RPG, das im Jahr 1981 des Potterversums spielt und sich nicht in allen Dingen an das Canongeschehen hält. Eine Registrierung ist nur für volljährige Personen gestattet, da das Thema des Forums extrem düster ist und wir uns aktiv mit gesellschaftlichen Missständen beschäftigen.
Von den Mitspielenden wird erwartet, dass sie Grausamkeit nicht verharmlosen oder romantisieren. Wir wünschen uns komplexe Figuren und eine Auseinandersetzung mit Macht, Trauma und Widerstand.
Tagesaktueller Plot
Das Ingame hat noch nicht gestartet. Es gibt aber bereits einen Vergangenheitsplot, zu dem alle herzlich eingeladen sind!
In der Szene Unter fahlem Mondeslicht spielen wir die ersten Magischen Spiele von November 1980 nach. Wir wissen bereits, dass fast alle Teilnehmer starben und erkunden die Gefühle und Reaktionen unserer Charaktere auf dieses Großereignis.
Ingame-Geschehen
Es ist Juni, das bedeutet für Hogwartsschüler die letzte Lernphase vor den Abschlussprüfungen. Außerhalb der sicheren Umgebung machen Gerüchte die Runde, dass das Zaubergamot eine umfassende Gesetzesreform plant. Für konservative Reinblüter sind das gute Nachrichten, für alle anderen... naja.
Content unserer Mitglieder
Ein großes Danke an Lilith für das Bereitstellen zweier wundervoller Designs!
Ansonsten sind gerade alle herzlich dazu eingeladen Gesuche zu erstellen, die direkt zu Forenstart in die Communityforen wandern werden. Gerade während der aktiven Eröffnungsphase werden sie besonders viel Aufmerksamkeit erfahren <3
Dringend gesucht
Besonders Hogwarts & Hogsmeade würden sich als Fraktion Sicherer Hafen über Zuwachs freuen! Möglich sind Schüler:innen, Lehrpersonal, oder auch Bewohner und dauerhafte Gäste des Dorfes. Findet alles dazu im Fraktionsthema.
Lily PotterMuggelstämmig ✦︎ played by Cat ✦︎ Lily Potter, geb. Evans ✦︎ 160 cm groß
Geburtstag30.01.1960
Einschulung01.09.1971 ✦︎ Hogwarts, Gryffindor
Abschluss
30.06.1978 ✦︎ Schulabschluss UTZ-Absolvent
FraktionOrden des Phönix
Veritas Vox
Job01.07.1978 ✦︎ Hausfrau und Mutter
ZauberstabWeide ✦︎ Kelpiemähnenhaar ✦︎ Federnd
character's glorious quote
Selbst zwischen tausend Sonnen erscheint dein Herz am hellsten
Erster Eindruck
Offenheit: Lily wirkt zugänglich und warm, ohne aufdringlich zu sein. Die meisten Menschen fühlen sich in ihrer Gegenwart schnell sicher, weil sie aufmerksam zuhört und Präsenz zeigt, ohne Erwartungen an andere zu stellen. Wenn sie etwas braucht, sagt sie das offen und direkt und sie bietet ihre Hilfe an, wann immer ihr das möglich ist.
Stabilisierende Wirkung: In angespannten Situationen verbreitet sie Ruhe. Sie gibt für andere Personen in ihrem Umfeld gerne den Leuchtturm und schafft es auch in stürmischer See aufgeladene Schiffe gut zu lenken. Oder mit anderen Worten: Dann, wenn alle sich anbrüllen behält sie den Überblick und schafft Ordnung. Notfalls mit dem ein oder anderen Klapps.
Verlässlichkeit: Lily Potter bricht keine Versprechen. Und sie tratscht auch nicht. Wenn man ihr ein Geheimnis anvertraut, so bewahrt sie es sicher auf. Sie scheint außerdem die unglaubliche Fähigkeit zu haben, sich an alles zu erinnern, was man ihr mal erzählt hat. Sie behauptet gerne von sich selbst, dass sie irgendwann die typische Großmutter sein wird, die alle Geburtstage ohne Hilfsmittel im Kopf hat.
Grenzklarheit: Ihre Freundlichkeit hat Grenzen. Wer andere abwertet oder Macht ausnutzt, wird von Lily gerne mit Distanz und Klarheit konfrontiert. Sie stellt sich aktiv vor die Menschen, die ausgenutzt oder bedroht werden und es käme für sie im Leben nicht in Frage, einfach wegzuschauen, wenn es anderen schlecht geht. Dabei hat sie allerdings keinen Helferkomplex und kennt auch die eigenen Grenzen und die eigene Belastbarkeit sehr gut. Lily entscheidet für sich sehr bewusst was sie kann und was nicht. Und sie macht diese Entscheidungen in erster Linie zumeist von den eigenen Belastungsgrenzen abhängig.
Emotionaler Anker: Lily hat die Eigenschaft, aufgrund ihres ruhigen und sympathischen Auftretens für Menschen in ihrer Umgebung ein Anker zu sein. Sie hat für jeden ein offenes Ohr, immer ein nettes Wort und scheint instinktiv zu wissen, was andere brauchen. Dabei ist das kein Hexenwerk, denn Lily erfragt sehr aktiv die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen und entscheidet nicht für sie.
Ansteckende Zuversicht: Manchmal könnte man meinen, Lilys Optimismus ist eine Maske die sie trägt, um andere nicht mit den eigenen Sorgen zu stören. Dabei hat sie Sorgen und Ängste wie alle anderen und sie ist durchaus auch der Ansicht, dass man über alles sprechen muss. Gefühle sind valide und man sollte sie für sich annehmen. Aber sie ist auch der Ansicht, dass eine positive Weltanschauung sehr gesund ist und lebt das in jeder sich bietenden Situation aus.
Integrität: Wenn Lily Potter etwas anfängt, zusagt oder verspricht, dann bringt sie das auch zu Ende. Leere Worte gibt es bei ihr nicht und wenn sie etwas nicht schafft, gibt sie es zu. Man kennt sie als pünktlich und zuverlässig.
Innerhalb der Familie Lily bewegt sich innerhalb ihrer Familie nicht viel anders als innerhalb ihres Freundeskreis. Ohnehin gibt es für sie da kaum eine signifikante Trennung. Denn Familie hat nichts damit zu tun, ob man sich die DNA teilt. Für Lily ist Familie ein zutiefst verbundenes Vertrauensgefühl, dass sie in diesem Ausmaß eben nur mit wenigen Menschen teilt.
Wenngleich Lily Potter eine begabte Hexe ist, war ihr Wunsch schon immer die Gründung einer Familie. Sie wollte Mutter sein. Sie wollte ein ganz klassisches Modell und hat sich bewusst dafür entschieden.
Die Beziehung zu ihren Eltern hat sie geprägt, weil sie dort früh gelernt hat, dass Zuneigung und Klarheit sich nicht ausschließen. Für Lilly schafft dieses Prinzip Strukturen, die ihr Halt geben und von denen sie glaubt, dass es auch gut für James und Harry ist.
Lily ist der Organisator der Familie und hat gerne alles im Blick.
Man könnte ihr also vielleicht sogar einen kleinen Kontrollzwang unterstellen. Aber sie würde das strikt leugnen.
Mit James verbindet sie eine innige Freundschaft und ihre Liebe ruht auf Vertrauen, Sicherheit, Ehrlichkeit und Akzeptanz. Streit gehört für Lily mit in eine gesunde Beziehung, denn sie möchte an und mit ihrem Partner wachsen und ist sich sicher, dass sie in James ihr perfektes Gegenstück gefunden hat.
Sie hat die Beziehung bis jetzt noch nie hinterfragt und ist felsenfest davon überzeugt, dass das auch nie der Fall sein wird. Bei ihm fühlt sie sich sicher und zu Hause. Und Lily ist sich sehr sehr sicher, dass ihre Welt ohne dieses Gefühl ein gutes Stückchen grauer wäre.
Diese bedingungslose Liebe, die sie mit James teilt, gibt sie auch an ihren gemeinsamen Sohn weiter.
Insgesamt ist Lily jemand, der im familiären Umfeld Ruhe bevorzugt und dabei viel Verantwortung übernimmt. Sie tut das gerne. Weil sie möchte und nicht, weil sie muss. Zudem bindet sie durchaus auch ihren Mann in die täglichen Aufgaben mit ein, sofern er das nicht ohnehin schon von selbst tut. Für Lily ist Familie Teamplay und sie spielt in diesem Team gerne die Anführerin zusammen mit ihrem Mann. Es ist wie im Quidditch, hat sie James mal erklärt. Wenn man keinen perfekten Pass spielt, geht es sonst einfach nur in die Hose.
Im Freundeskreis
Zugewandtheit: Im Umgang mit Freunden zeigt Lily eine offene, verlässliche Präsenz. Sie hört zu, ohne zu drängen, und fragt aktiv nach, wenn etwas unausgesprochen bleibt. Freundschaften bedeuten ihr viel, aber sie hält sie nicht künstlich am Leben; sie vertraut darauf, dass echte Bindungen Stabilität auch in ruhigen Phasen haben.
Konfliktfähigkeit: Lily scheut Auseinandersetzungen nicht. Sie spricht Dinge an, wenn sie sie belasten, und erwartet das Gleiche von anderen. Allerdings bleibt sie im Ton ruhig und sachlich. Sie diskutiert nicht aus Prinzip, sondern weil ihr Klarheit wichtig ist. Freundschaften, die auf unausgesprochener Spannung beruhen, ermüden sie schnell.
Grenzbewusstsein: Auch mit Freunden bleibt sie in ihren Grenzen klar. Sie unterstützt, wo sie kann, aber sie übernimmt keine Verantwortung, die ihr nicht gehört. Wenn jemand sie vereinnahmt oder versucht, sie emotional zu überlasten, reagiert sie mit deutlicher, aber respektvoller Distanz.
Pragmatische Unterstützung: Lily zeigt Zuneigung vor allem durch kleine, praktische Gesten. Sie merkt sich Termine, fragt nach Entwicklungen, bringt Struktur zurück, wenn jemand den Überblick verliert. Sie hilft schnell, aber nicht unüberlegt – sie wägt ab, was wirklich hilfreich ist.
Loyalität: Für ihre Freunde ist sie konstant ansprechbar, auch wenn der Kontakt mal bricht oder sich verändert. Sie hält Nähe nicht an äußeren Faktoren fest, sondern am Charakter ihres Gegenübers. Menschen, die sich weiterentwickeln oder Fehler einräumen können, finden bei ihr immer einen Platz.
Emotionaler Raum: Lily schafft für Freunde eine Atmosphäre, in der man sich zeigen kann, ohne bewertet zu werden. Sie nimmt Sorgen immer ernst, hinterfragt aber auch deren echtes Gewicht und gibt Hilfen zur Reflektion. Sie trennt zwischen dem, was sie leisten kann, und dem, was professionelle Hilfe braucht – und sie benennt diese Grenze offen.
Humor und Leichtigkeit: Trotz ihrer Ernsthaftigkeit im Zwischenmenschlichen bringt Lily viel Leichtigkeit in Freundschaften ein. Sie hält es für wichtig, gemeinsam lachen zu können, selbst in schwierigen Zeiten. Für viele ist sie dadurch ein Gegenpol zu dunklen Tagen, ohne Probleme zu bagatellisieren.
Belastungsgrenze Sich selbst hält Lily für ausgesprochen belastbar. Sie trägt ihre Verantwortung freiwillig mit Stolz und beklagt sich in der Regel auch nicht darüber. Zudem schafft sie es selbst in Situationen mit großem Druck den Überblick zu behalten. Genaugenommen scheint sie dahingehend regelrecht aufzublühen.
Doch auch ihre Loyalität ist nicht unendlich und es gibt zwei Bereiche, in denen sie sehr wohl an ihre Grenze stoßen kann. Ihre Familie und ihre moralischen Prinzipien.
Eine ihrer größten Schwachstellen ist natürlich ihr Sohn. Alles, was seine Sicherheit bedroht, unterwandert zuweilen Lilys Fähigkeit zur Distanz und Kontrolle. Dort, wo sonst Vernunft und Logik ihren Entscheidungen zugrunde liegt, agiert Lily in allem, was ihren Sohn betrifft, mit simpler Emotion.
Und obwohl sie hier die Kontrolle über die eigene Logik zu verlieren scheint, bedeutet das keineswegs, dass man mit Lily Potter leichtes Spiel hätte. Denn für sie steht eines außer Frage: Sie hat Verantwortung für ihren Sohn. Sie hat ihn zu beschützen. Und sie wird das tun, mit allem was sie hat und wenn es sie das Leben kostet.
Auch in der persönlichen Ethik hat Lily klare Grenzen. Alles, was ohne große Mühe als falsch oder mit ein wenig Interpretationsspielraum als moralisch verwerflich betrachtet werden kann, lässt ihre Grenzen und Mauern deutlich sichtbar werden.
Das liegt vermutlich darin begründet, dass Lily mittlerweile als erwachsener Mensch sehr wohl verstanden hat, warum ihre Schwester sie so sehr für die Magie hasst.
Petunia selbst ist so gesehen der Inbegriff des schwarzen Schafs der Familie, obwohl sie sich nie was hat zuschulden kommen lassen und Lily bereut, dass sie als Kind und Teenager nicht erkannt hat, wie sehr ihre Schwester darunter litt, dass ihre Eltern sie vergötterten und Petunia selbst immer weiter in den Hintergrund rückte.
Lily würde das Thema nur zu gerne aufarbeiten, doch aktuell ist das wohl kaum möglich und sie hat zu große Angst davor, dass ihre Schwester ihr ohnehin die Tür vor der Nase zuschlagen würde.
Dabei würde sie den kleinen Dudley so gerne kennenlernen, denn wie sie hörte, hat ihre Schwester ebenfalls einen kleinen Sohn.
Wie Lily sich unter Folter verhalten würde, weiß sie nicht. Im normalen Leben würde sie keinen ihrer Freunde verraten und sie beteiligt sich nicht einmal dann an Klatsch und Tratsch, wenn jemand wirklich Mist gebaut hat. Eher ist sie die Person, die sich mit dem Menschen beschäftigt, über den getratscht wird.
Lily hofft schlichtweg, dass sie nie in die Position kommt herausfinden zu müssen, ob ihre Belastungsgrenze wirklich so hoch ist wie sie glaubt. Denn Stand der aktuellen Dinge würde sie behaupten eher zu sterben als einen Teil ihrer Familie zu verraten.
Magisches Potenzial Lilys magisches Potenzial kann man im Grunde als durchschnittlich bezeichnen. Weder haben ihre Zauber besonders viel Wumms noch ist sie eine besonders großartige Duellantin. Viel eher ist sie gut dazu in der Lage, Zusammenhänge schnell zu erkennen und Wissen besonders gut abzuspeichern.
Lilys Talent liegt eher in der Feinmotorik der Magie. Sie ist besonders gut in Zauberkunst und auch Zaubertränke liegen ihr gut, also alles, wofür man Geduld und das gewisse Extra haben muss.
Fürs Grobe hat sie da schon eher ihren Mann.
Das soll allerdings nicht bedeuten, dass sie wehrlos wäre.
Gerade was die situative Präzision angeht ist mit Lily nicht zu scherzen. Ihr Kampfstil ist also eher defensiver Natur und deutlich situationsabhängig.
Verlorene Dinge Für Lily das Schlimmste überhaupt, dass sie verlieren konnte, war ihr gewohnter Alltag.
Statt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn jeden einzelnen Tag zu genießen, leben sie wie Gefangene in einem goldenen Käfig, der zwar Sicherheit verspricht, aber im Grunde auch nur ein begrenzter Raum ist, auf dem sie sich bewegen können. Die Orte, die ihnen früher frei zugänglich waren, müssen nun gemieden werden und sie sind auf den Umgang miteinander und mit den wenigen Besuchern beschränkt.
Lily fühlt sich eingesperrt und einsam, aber sie erträgt es. Sie hat keine andere Wahl und Harrys und James Schutz gehen ihr über alles.
Aber auch gerade für Harry hätte sie sich etwas anderes gewünscht. Umgang mit gleichaltrigen Kindern, so wichtig für die soziale Entwicklung eines Kleinkindes. Sie hätte gerne Pläne gemacht, Reisen.
Aber auch für sie selbst schmerzt sie der Verlust sozialer Nähe zu ihren Freunden und allgemein zu Menschen.
Lily war schon immer sehr sozial und eher extrovertiert. Kontakte ausschließlich auf Distanz pflegen und verzweifelt panische und hektische Stimmen am Telefon zu hören, war jetzt nicht das, was sie sich für ihre Zukunft erträumt hat.
Bezug zur Umwelt Lily unterscheidet kaum zwischen den beiden Welten. Es sind einfach zwei Lebensrealitäten, die für sie problemlos nebeneinander existieren. Immerhin hat ihre eigene Herkunft gezeigt, dass Fähigkeiten nichts über den Wert eines Menschen aussagen. Und Magie einfach nur ein Werkzeug ist, das manche Menschen eben nutzen können. Oder nicht.
So wie manche Menschen ihren Kopf benutzen können. Und manchen eben nicht. Das man mit einem Gehirn geboren wurde, findet Lily, scheint viele Leute immerhin nicht davon abzuhalten, dumme Dinge zu tun.
Während viele Hexen und Zauberer die magische Welt als überlegen betrachten, ist Lily die innere Erdung wichtiger als ihre Überlegenheit. Kompetenz wird in ihren Augen daran gemessen, wie gut man mit Macht umgeht und wie man sich denjenigen gegenüber verhält, die unter einem stehen.
Dabei verweigert sie klar die Romantisierung eines ungesunden Machgefälles und ist mehr dafür, Misstände klar zu benennen und auch aufzuklären. Das sie damit quasi gegen Windmühlen einer längst festgefahrenen und indoktrinierten Gesellschaft kämpft, weiß sie natürlich. Aber bis jetzt hat sie das im Grunde nicht aufgehalten.
Dieses Konstrukt, das Reinblüter nutzen um sich selbst über andere zu erheben, ist für Lily kein Lebensstil sondern schnöde Politik. Propaganda und ein vermeintliches Vorrecht, dass sie die Reichen der Welt, in der sie nun einmal alle leben, zurechtgelegt haben und das sie nun allen aufzwingen wollen, weil natürlich ihr Lebensstil der einzige sein kann, der richtig ist. Blöd ist daran halt einfach nur, dass die Reichen es auch sind, die sich die Welt machen können, wie sie ihnen gefällt.
Im Grunde ist Lily jedem gegenüber aufgeschlossen. Ihr ist völlig schnuppe, ob jemand reinblütig oder muggelstämmig ist. Er bekommt von ihr genau den Respekt, den er sich verdient.
Wer sich also verhält wie die Axt im Walde, muss damit leben, das Lily das mit barer Münze oder simpler Ignoranz zurückzahlt.
Sie selbst hält wenig von Ideologien und mehr von simpler Menschlichkeit.
Wer Gutes säht, wird Gutes ernten, so einfach ist das.
Lily begegnet außerdem jedem Individuum, dass sie trifft, mit dem selben Respekt, den sie ebenfalls wünscht. Das ist für sie eine Selbstverständlichkeit und ein Wert, den sie auch an ihren Sohn weitergeben möchte. Jeder hat erst einmal einen kleinen Vertrauensvorschuss verdient.
Squibs betrachtet Lily auch nicht als Schande der magischen Gesellschaft, sondern eben als Menschen, die in einem System leben müssen, das ihnen nicht einmal die Clotted Cream auf dem Frühstücks-Scone schenkt.
Lily würde sich wünschen, das Menschen oder Wesenheiten einfach so angenommen würden, wie sie sind. Sie wünscht sich das auch für sich selbst und lebt ihr Leben auch so.
Das Thema Werwölfe ist ihr schon lange ein Dorn im Auge. Die meisten Werwölfe haben sich für ihr Dasein nicht entschieden. Sie wurden gebissen und bekamen damit ein Leben aufgezwungen, dass sie nie leben wollten. Allerdings ist sie nun auch nicht aktivistisch unterwegs. Sie gehört dieser Minderheit nicht an und glaubt, dass vor allem Werwölfe zeigen müssen, dass sie sehr wohl einen Wert für die Gesellschaft haben. Die aktuellen Entwicklungen sorgen dafür, dass sie dahingehend allerdings schwarz sieht.
Ihre Arme hatten noch um den kleinen Körper neben sich einen schützenden Käfig geformt, soweit das bei einem schlafenden Baby möglich war. Irgendwann in der Nacht hatte Harry offenbar entschieden, das er eher ein Seestern war und so hatte Lily am Morgen einen Fuß unter der Nase gehabt und irgendwo unterm Kinn eine Kinderhand, während ihr Sohn friedlich schnorchelnd da gelegen hatte.
Für ihn gab es noch keine Sorgen. Er kannte noch keine Angst.
Harry erlebte die Welt nicht so, wie Lily und James das taten.
Und wenn es nach Lily ging, blieben ihm die Grausamkeiten und das Chaos auch weiterhin fern und er konnte eine glückliche Kindheit erleben. Wenngleich auch in Einsamkeit und ohne die schulende Hand anderer Gleichaltriger.
Gerade hatte sie sich eigentlich wieder an ihr Kind kuscheln und weiterschlafen wollen, als vertraute Schritte die Treppe nach oben kamen und sie James Präsenz in der Tür wahrnahm.
Gehört hatte sie ihn vorher schon. Er hatte irgendwas unten in der Küche gemacht, aber Lily war zu müde gewesen, als dass sie sich dafür erhoben hätte. Jetzt allerdings war seine Präsenz fast schon drängend und Lily setzte sich auf.
Es gab kein Guten Morgen. Kein liebevolles Lächeln.
Sofort scannte Lily Potter die Mimik ihres Mannes und ihr Gesicht wurde zu einer ausdruckslosen Maske. „Sie haben es also wirklich in die Tat umgesetzt, hmh?“, wollte sie wissen. „Wie schlimm und wie widerwärtig ist es? So auf einer Skala von Harrys Windeln bis zum vergessenen Sandwich unterm Kühlschrank?“
Das konnte immerhin ein Eigenleben entwickeln.
Harrys Windeln hatten es zwar auch in sich, aber dennoch war das Sandwich unter dem Kühlschrank einer Freundin, der sie beim Umzug geholfen hatten, das schlimmste, woran sie sich erinnerte. Hauptsächlich wegen der Krabbeltiere.
Harry ließ sie im Bett liegen, während sie aufstand, um nach unten zu gehen, den Alarmzauber scharf stellend, der sie informieren würde, wenn Harry aufwachte.
Sie brauchte keinen großen Blick in die Zeitung, um Abscheu und regelrecht Panik empfinden zu können.
Statt sich mit ihrem Tee zu beschäftigen, suchte sie Nähe. Nähe zu James, dem sie vertraute und den sie hier hatte. „Wir werden das irgendwie… irgendwie schaffen wir das. Irgendwie wird die Welt auch das überstehen.“
Hoffte sie.
Und zum ersten Mal in ihrem Leben zweifelte Lily Potter an ihrer eigenen Zuversicht.
Lilys Irrwicht der Verlust ihres Sohnes ist? Der Gedanke, Harry nicht beschützen zu können, trifft ihren zentralen Lebensanker. In stabilen Situationen wäre sie grundsätzlich in der Lage, einen Irrwicht zu bekämpfen, doch unter akutem emotionalem Druck – insbesondere bei realer Bedrohung für ihr Kind – könnte sie daran scheitern.
Lily abseits der Braukunst von Zaubertränken keine außergewöhnlichen Sonderfähigkeiten besitzt? Ihre Stärke liegt nicht in roher magischer Kraft, sondern in Feinmotorik, Präzision und Geduld. Besonders in Zauberkunst und Zaubertränken zeigt sie saubere, kontrollierte Arbeit und ein gutes Gespür für Details und Zusammenhänge.
Lily im aktuellen Regime aktiv gesucht wird? Gegen sie und ihren Mann liegt ein Strafbefehl vor, weshalb sie offiziell nicht unbehelligt leben kann und gezwungen ist, sich der Öffentlichkeit vollständig zu entziehen.
Lily ihren Alltag unter dem Fidelius-Zauber organisiert und strukturiert? Sie überlebt weniger durch Improvisation als durch Planung, Routinen und klare Zuständigkeiten. Sicherheit, Überblick und Kontrolle über das Machbare sind für sie essenziell, um psychisch stabil zu bleiben.
Lily mit der Isolation schlechter zurechtkommt, als sie nach außen zeigt? Als sozialer und eher extrovertierter Mensch leidet sie unter dem Verlust spontaner Kontakte, Gespräche und Nähe, trägt diese Belastung aber still, um James und Harry nicht zusätzlich zu belasten.
Lily grundsätzlich schwer beeinflussbar ist? Ideologien, Autoritäten oder politische Narrative haben kaum Einfluss auf ihre Entscheidungen. Sie orientiert sich fast ausschließlich an eigenen moralischen Maßstäben und praktischer Menschlichkeit.
Lily emotional beeinflussbar wird, sobald ihre Familie betroffen ist? Besonders über ihren Sohn kann sie zu Entscheidungen gedrängt werden, die sie unter normalen Umständen nie treffen würde. Diese Beeinflussbarkeit ist ihr bewusst – sie akzeptiert sie als Teil ihrer Verantwortung.
Lily sich nicht leicht manipulieren lässt, aber sehr wohl überzeugt werden kann? Voraussetzung dafür ist, dass Argumente mit ihren eigenen Werten vereinbar sind. Reine Zweckrationalität oder das Argument „für das größere Wohl“ lehnt sie ab.
Lily unter Druck nicht zusammenbricht, sondern funktionaler wird? In Krisensituationen behält sie meist einen klaren Kopf, übernimmt Organisation und Verantwortung und stellt eigene Bedürfnisse zurück – solange ihre moralischen Grenzen nicht überschritten werden.
Lily eher bereit wäre zu sterben, als aktiv ihre Familie zu verraten? Diese Haltung ist keine heroische Pose, sondern eine nüchterne Selbsteinschätzung ihrer eigenen Belastungsgrenze.
Lily selten laut wird, aber sehr deutlich sein kann? Wenn sie ruhig spricht, ist das meist der Moment, in dem sie es ernst meint.
sie sich Namen, Termine, Sorgen und Nebensätze merkt, auch wenn sie sie nicht sofort kommentiert? Sie vergisst wenig – und nutzt dieses Wissen nie gegen jemanden.
Lily ungern um Hilfe bittet, obwohl sie kein Problem damit hat, Hilfe anzunehmen, wenn sie sie bekommt?
sie Konflikte lieber früh klärt als lange mit sich herumträgt? Ungesagte Dinge machen sie nervöser als offene Auseinandersetzungen.
Lily sehr genau unterscheidet, was ihr Problem ist und was nicht? Sie übernimmt Verantwortung, aber keinen emotionalen Ballast, der ihr nicht gehört.
sie schlecht darin ist, nichts zu tun? Stillstand stresst sie mehr als Arbeit.
Lily einen trockenen, manchmal überraschend bissigen Humor hat, den nicht jeder sofort versteht?
sie Menschen selten aufgibt, aber sehr wohl loslassen kann, wenn Grenzen dauerhaft überschritten werden?
Lily klare Routinen liebt, auch wenn sie nach außen spontan wirkt?
sie es schwer erträgt, wenn andere sich selbst kleinmachen oder unterschätzen?
Lily Nähe über Alltag herstellt? Gemeinsames Tun bedeutet ihr oft mehr als große Worte.
sie ungeduldig wird, wenn Menschen Verantwortung vermeiden, sich aber gleichzeitig als Opfer inszenieren?
Lily sehr bewusst entscheidet, wem sie was erzählt? Vertrauen ist für sie nichts Automatisches.
sie ihre eigene Belastbarkeit manchmal überschätzt – und das erst merkt, wenn sie gezwungen wird, innezuhalten?
Lily sich selbst gegenüber oft strenger ist als gegenüber anderen?
Lily Mitglied im Slug-Club war? Sie war eine von Horace Slughorns Lieblingsschülerinnen. Sie selbst hat sich daraus nie viel gemacht und hat auch das Ansehen von Horace nie ausgenutzt, um sich einen Vorteil zu verschaffen.
Lily auch nach ihrer Schulzeit mit Horace befreundet bleibt?
sie eine Weile mit dem Gedanken gespielt hat, eine entsprechende Ausbildung zu machen, damit sie ebenfalls Zaubertränke unterrichten kann?
Ability is what you're capable of doing
Lily Potter ist eine warmherzige und ausgesprochen gut organisierte Vollzeitmutter, Ehefrau und Freundin. Ihr Verantwortungsbewusstsein ist eine ihrer größten Stärken und selbst in Krisen behält Lily in der Regel einen kühlen Kopf und ihre Männer im Griff.
Für sie hat Familie rein gar nichts mit Blutsverwandtschaft zu tun, sondern damit, wie man sich miteinander fühlt.
Gegenwärtig fühlt sie sich eher eingesperrt, aber das hindert sie nicht daran, Aktivismus zu betreiben, denn wegschauen kommt für Lily Potter ganz und gar nicht in Frage.
Muggelkunde 9/10
Erste Hilfe 7/10
Pflanzenkunde (giftig/essbar) 6/10
Reaktionsschnelligkeit 5/10
Beherrschung nichtverbaler Zauber 5/10
Spurenlesen 4/10
Runenkunde 4/10
Duellkunst 4/10
Körperkraft 3/10
Magisches Tierwissen 3/10
Magisches Heilen 2/10
Als Krankenschwester ist man unter Umständen eine Ass in Erste Hilfe. Lily hat in zwei Jahren die Grundlagen gelernt und ist dazu in der Lage aus dem Stehgreif Dinge abzurufen. Die Familie ist auch zu Hause recht gut aufgestellt, was die Schulmedizin angeht. Neben diversen Büchern zu dem Thema hat Lily auch ein gut bestücktes Labor, in dem sie nicht nur ihre Zaubertränke braut, sondern auch ein ganzes Arsenal von Muggelmedizin aufbewahrt. Neben zahlreichen Medikamenten (unter anderem Antibiotika und dergleichen) gibt es dort auch Verbandszeug, Nähmaterial und tatsächlich könnte Lily im Zweifel sogar einen Katheter legen. Die Sachen hat sie von einer ehemaligen Kollegin, die für Lily mit dem magische Exil immer wieder Sachen aus dem Krankenhaus geschmuggelt hat. Die Squib versteht gut, was Lilys Problem ist und der Umstand, dass die gesamte Kommunikation übers Telefon stattfindet ist auch sehr praktisch.
Im Garten der Potters befindet sich ein magisches Gewächshaus, in dem Lily einen Teil ihrer Tränkezutaten selbst züchtet. Spezifische Dinge und seltene Zutaten erhält sie über ihren Freund Horace Slughorn.
Our family defines us
Die Familie Potter ist in der magischen Welt seit vielen Generationen fest etabliert und hat schon einige bekannte Gesichter hervorgebracht. Dass dem mit den Blacks verschmolzenen Zweig der Tagesprophet untersteht ist natürlich aktuell besonders relevant, außerdem erfand der Hauptstrang der Familie aber ein magisches Haargel (Seidenglatts Haargel zur magischen Haarpflege, das krause und buschige Haare zu glätten weiß) und der vor ein paar Jahren verblichene Fleamont Potter war ein anerkannter Historiker mit einem Schwerpunkt auf die Erforschung alter Magieformen. Das aktuelle, blutjunge Oberhaupt der Familie ist freilich vor allem als gejagter Straftäter berüchtigt, auch wenn die Liste der Verbrechen nie veröffentlicht wurde.
Life is a long lesson in humility
30.01.1960: Geburt in Cokeworth
1968: Erste magische Erscheinungen – Beginn der Freundschaft mit Severus Snape
1968–1971: Wachsende Distanz zur Schwester Petunia
01.09.1971: Einschulung in Hogwarts – Einteilung nach Gryffindor
1971–1975: Enge Freundschaft mit Severus Snape; zunehmend belastet durch dessen Umfeld
1975: Bruch mit Severus Snape nach dem S-Wort-Vorfall
1975: Erste engere Bindung zu Sirius Black – Beginn einer stabilen Freundschaft
1976: Annäherung an James Potter
1977: Beginn der Beziehung zu James Potter
Juni 1978: Abschluss in Hogwarts
August 1978: Beginn Ausbildung zur Krankenschwester
1978: Beitritt zum Orden des Phönix – Unterstützung bei Schutzzaubern, Informationsweitergabe
Sommer 1979: Hochzeit mit James Potter
20.04.1980: Bekanntwerden des Strafbefehls gegen James und Lily – Untertauchen unter Fidelius, Abbruch der Ausbildung
31.07.1980: Hausgeburt von Harry Potter in Godrics Hollow
14.09.1980: Harrys Taufe – einziger Tag, an dem Lily das Haus verließ; Sirius als einziger Eingeweihter
1980–1981: Leben unter Fidelius – Isolation, eingeschränkter Kontakt; Fokus auf Schutzmaßnahmen
Regulus Black
# played by Rica # Unantastbare 28 # Seher des Dunklen Lords, Leiter der Seelenfänger
Regulus Black ist als persönlicher Seher des Dunklen Lords häufig an dessen Seite zu sehen. Als Außenstehender kann man vermutlich schwerlich wissen, was genau das Aufgabengebiet des Blackerben umfasst - gut für die Feinde des Tyrannen wird es wohl eher nicht sein.
Der 20-jährige spielte einst als Sucher für seine Hausmannschaft, scheint sich dieser Tage aber wenig für die von der Regierung ausgerichteten Spiele zu erwärmen.Zahira Fawley ist eine 25-jährige reinblütige Hexe, deren Herkunft jedoch nie offiziell bestätigt wurde. Als uneheliches Kind war die ehemalige Slytherin stets zur Außenseiterin erkoren und hat sich Freiheiten genommen, die ihr nicht zustehen. Nach dem Schulabschluss hat sie sich ins Ausland abgesetzt und war bei den Karasjok Kites als Sucherin tätig. Mit Beginn der magischen Spiele und einigen 'ausrangierten' Quidditchspielern, hat Pride of Portree sie gekauft, da sie in das erwünschte Bild passt.Casimir ist einer dieser Menschen, die einen mit herzhaftem Lachen und stets offenen Armen regelrecht mitreißen können. Dahingehend scheint er aus der Reihe seiner Familie tanzen zu wollen, die sich – anders als er – vorwiegend bedeckt hält. Doch Casimir hat sich schon damals davon nicht beeinflussen lassen und das Leben stets beim Schopf packen wollen. Bis heute pflegt er es, stets einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben, während er sich gern herumtreibt und alles dafür zu geben scheint, nicht zu viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen zu müssen – dort, wo ihm seine Ehefrau das Leben durch Kritik und Mäkelei nur allzu oft zur Hölle macht. Auf gesellschaftlichen Veranstaltungen sieht man ihn des Öfteren und das nicht, weil er es so will, pah, sondern weil man es leider von ihm erwartet. In seiner Vaterrolle ging er jedoch stets auf und auch wenn sein Sohn mittlerweile selbst als erwachsen gilt, ist und bleibt er für ihn der kleine Knirps von früher. Zum aktuellen Zeitpunkt trifft man Casimir, anders als früher, immer öfter an. Seiner Tätigkeit als Fluchbrecher geht er nicht mehr nach und spielt nun mit dem Gedanken, in das Familiengeschäft einzusteigen. Die aktuellen Geschehnisse beobachtet er kritisch wie auch skeptisch und geht nicht mit der Meinung einher, die man von einem Reinblut wie ihm erwarten würde.Der Name Meliflua ist in der britischen Zauberergemeinschaft bekannt, sehr bekannt und ihre Tees gerade bei der reinblütigen elitären Gesellschaft beliebt. Die einundzwanzigjährige Hailie, die Nichte der Matronin der feinen Teestube, gilt als Kuckkuckskind der Familie und hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, sie sei keine echte Meliflua. Ihr Vater habe sie nur aufgezogen um einen Scheidungsskandal zu meiden, dem Ansehen der Familie nicht zu schaden. Dass das nicht stimmt, möchte niemand hören. Ein gefundenes Fressen für die Gesellschaft. Hailie arbeitete in der feinen Teestube als Servicekraft, aber wenn sie nicht dort war und die Kundschaft mit einem warmen Lächeln empfing, genoss sie die Freiheiten ihrers Daseins als ungeliebtes Familienmitglied. Mittlerweile hat sie sich von ihre Familie gelöst, ihre eigene Teestube eröffnete und erfreut sich großer Beliebtheit. Hinter der Fassade jedoch, da ist Hailie eine Kämpferin und hilft jenen Menschen, die dringend Hilfe brauchen und bietet ihnen die Sicherheit der Flucht, als Leiterin der Railroad.Der Name Meliflua ist in der britischen Zauberergemeinschaft bekannt, sehr bekannt und ihre Tees gerade bei der reinblütigen elitären Gesellschaft beliebt. Die einundzwanzigjährige Hailie, die Nichte der Matronin der feinen Teestube, gilt als Kuckkuckskind der Familie und hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, sie sei keine echte Meliflua. Ihr Vater habe sie nur aufgezogen um einen Scheidungsskandal zu meiden, dem Ansehen der Familie nicht zu schaden. Dass das nicht stimmt, möchte niemand hören. Ein gefundenes Fressen für die Gesellschaft. Hailie arbeitete in der feinen Teestube als Servicekraft, aber wenn sie nicht dort war und die Kundschaft mit einem warmen Lächeln empfing, genoss sie die Freiheiten ihrers Daseins als ungeliebtes Familienmitglied. Mittlerweile hat sie sich von ihre Familie gelöst, ihre eigene Teestube eröffnete und erfreut sich großer Beliebtheit. Hinter der Fassade jedoch, da ist Hailie eine Kämpferin und hilft jenen Menschen, die dringend Hilfe brauchen und bietet ihnen die Sicherheit der Flucht, als Leiterin der Railroad.Murdoch Fraser – 45, gebürtiger Schotte, ehemaliger Slytherin und aufstrebender Strafverfolger, bis ein Biss von Fenrir Greyback 1961 sein Leben veränderte. Von der Familie verstoßen, fand er widerwillig Akzeptanz an Fenrirs Seite und wurde zu einem seiner engsten Vertrauten. Kluger Stratege, kontrolliert, aber gefährlich ein Mann, der gelernt hat, im Schatten zu leben.Everything is more beautiful because we’re doomed.
Sein ganzes Leben lang war der Mann, den man gemeinhin nur ‘Proud’ ruft, das Kind zweier Welten. Der in Griechenland geborene Halbbrite hat zwei Länder, die er gleichermaßen Heimat und Zuhause nennt. Er gehörte nie zu jenen Kindern, die schon früh wussten, was sie einmal werden wollten. Der Weg des Auroren war eine Möglichkeit von vielen, die ihm offen stand und doch der Weg einer Tradition seiner Familie väterlicherseits, der er schließlich folgte. Unschuldige zu schützen und seinen Dienst an der Gesellschaft zu tun, war sein größter Wunsch. Und diesen Weg hätte er sowohl als Auror, als auch als Heiler gehen können. Als der Krieg vor Jahren nicht mehr nur ein Flüstern war, da hätte er in die alte Heimat gehen und England hinter sich lassen können. Doch Proud blieb, wohl wissend, dass es jederzeit sein Ende bedeuten könnte.
Weil davonzulaufen keine Option für ihn war, es niemals sein würde und Proud sich daher entschied, mit seinem Abteilungsleiter und anderen treuen Kollegen in den Untergrund zu verschwinden, als die Auroren aufgelöst und zu Kriminellen erklärt wurden.
Gemeinsam mit Moody hält sich Proud in der Muggelwelt versteckt und auch wenn es schwer zu glauben ist: Proud hat seinen Optimismus und seinen Humor nie verloren. Auch in der jetzigen Zeit nicht. Weil Hoffnung alles ist, was für sie noch geblieben ist.Der Name Meliflua ist in der britischen Zauberergemeinschaft bekannt, sehr bekannt und ihre Tees gerade bei der reinblütigen elitären Gesellschaft beliebt. Die einundzwanzigjährige Hailie, die Nichte der Matronin der feinen Teestube, gilt als Kuckkuckskind der Familie und hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, sie sei keine echte Meliflua. Ihr Vater habe sie nur aufgezogen um einen Scheidungsskandal zu meiden, dem Ansehen der Familie nicht zu schaden. Dass das nicht stimmt, möchte niemand hören. Ein gefundenes Fressen für die Gesellschaft. Hailie arbeitete in der feinen Teestube als Servicekraft, aber wenn sie nicht dort war und die Kundschaft mit einem warmen Lächeln empfing, genoss sie die Freiheiten ihrers Daseins als ungeliebtes Familienmitglied. Mittlerweile hat sie sich von ihre Familie gelöst, ihre eigene Teestube eröffnete und erfreut sich großer Beliebtheit. Hinter der Fassade jedoch, da ist Hailie eine Kämpferin und hilft jenen Menschen, die dringend Hilfe brauchen und bietet ihnen die Sicherheit der Flucht, als Leiterin der Railroad.Murdoch Fraser – 45, gebürtiger Schotte, ehemaliger Slytherin und aufstrebender Strafverfolger, bis ein Biss von Fenrir Greyback 1961 sein Leben veränderte. Von der Familie verstoßen, fand er widerwillig Akzeptanz an Fenrirs Seite und wurde zu einem seiner engsten Vertrauten. Kluger Stratege, kontrolliert, aber gefährlich ein Mann, der gelernt hat, im Schatten zu leben.Iona Wood – eigentlich Caitríona Greywood – ist eine etwas ungewöhnliche Hexe, die nachts in Häuser einbricht und tagsüber in der Muggelwelt als Geschichtenerzählerin die Menschen begeistert. In beiden Welten fremd, alleine und von den Behörden gesucht, lebt sie auf der Flucht und unterstützt nebenbei durch das Railroad-Netzwerk anderen bei ihrer Flucht und beim Überleben. Seit dem Tod ihres Besten Freundes ist sie sehr verbittert und alleine und misstraut grundsätzlich allem. Ihr einziger Gedanke ist Rache… Rache am Regime.Rosier… gehört zu den dunkelsten und traditionsreichsten Reinblutfamilien der Sacred 28. Während andere Linien mit Grindelwald in Verbindung gebracht werden, stand der britische Zweig stets treu hinter dem dunklen Lord, eine Loyalität, die schon Evans Vater in dessen Schulzeit mit Tom Riddle prägte. Von klein auf, auf dieses Erbe vorbereitet, ist Evan heute ein gefürchteter Folterspezialist und bekennender Todesser. Privat lebt er, nach dem seiner ersten Frau verstarb, neu verlobt auf Rosier Manor, wo er seit jeher Distanz statt Zuneigung kennt. Lange hielt er sich für unfähig zu Gefühlen, doch seit kurzem beginnt er, das Gegenteil zu erfahren und gerade diese unerwartete Verletzlichkeit macht ihn gefährlicher und unberechenbarer als zuvor.Rosier… gehört zu den dunkelsten und traditionsreichsten Reinblutfamilien der Sacred 28. Während andere Linien mit Grindelwald in Verbindung gebracht werden, stand der britische Zweig stets treu hinter dem dunklen Lord, eine Loyalität, die schon Evans Vater in dessen Schulzeit mit Tom Riddle prägte. Von klein auf, auf dieses Erbe vorbereitet, ist Evan heute ein gefürchteter Folterspezialist und bekennender Todesser. Privat lebt er, nach dem seiner ersten Frau verstarb, neu verlobt auf Rosier Manor, wo er seit jeher Distanz statt Zuneigung kennt. Lange hielt er sich für unfähig zu Gefühlen, doch seit kurzem beginnt er, das Gegenteil zu erfahren und gerade diese unerwartete Verletzlichkeit macht ihn gefährlicher und unberechenbarer als zuvor.Geboren in eine altehrwürdige Reinblutfamilie, aufgewachsen zwischen Pergament, Traditionen und zu viel Schweigen. Barnaby ist Historiker, kein Kämpfer. Seine Waffe sind Bücher, Geschichten, Narrative - das, was bleibt, wenn Schlachten vorbei sind. Er spielt das Spiel der Reinblüter nach außen mit, weil er muss, während er im Verborgenen versucht, das Regime zu untergraben. Ein Mann, der nicht mit dem Schwert kämpft, sondern mit der Feder. Kein Held, aber gefährlich, weil er die Geschichte selbst verdrehen kann.Geboren in eine altehrwürdige Reinblutfamilie, aufgewachsen zwischen Pergament, Traditionen und zu viel Schweigen. Barnaby ist Historiker, kein Kämpfer. Seine Waffe sind Bücher, Geschichten, Narrative - das, was bleibt, wenn Schlachten vorbei sind. Er spielt das Spiel der Reinblüter nach außen mit, weil er muss, während er im Verborgenen versucht, das Regime zu untergraben. Ein Mann, der nicht mit dem Schwert kämpft, sondern mit der Feder. Kein Held, aber gefährlich, weil er die Geschichte selbst verdrehen kann.Casimir ist einer dieser Menschen, die einen mit herzhaftem Lachen und stets offenen Armen regelrecht mitreißen können. Dahingehend scheint er aus der Reihe seiner Familie tanzen zu wollen, die sich – anders als er – vorwiegend bedeckt hält. Doch Casimir hat sich schon damals davon nicht beeinflussen lassen und das Leben stets beim Schopf packen wollen. Bis heute pflegt er es, stets einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben, während er sich gern herumtreibt und alles dafür zu geben scheint, nicht zu viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen zu müssen – dort, wo ihm seine Ehefrau das Leben durch Kritik und Mäkelei nur allzu oft zur Hölle macht. Auf gesellschaftlichen Veranstaltungen sieht man ihn des Öfteren und das nicht, weil er es so will, pah, sondern weil man es leider von ihm erwartet. In seiner Vaterrolle ging er jedoch stets auf und auch wenn sein Sohn mittlerweile selbst als erwachsen gilt, ist und bleibt er für ihn der kleine Knirps von früher. Zum aktuellen Zeitpunkt trifft man Casimir, anders als früher, immer öfter an. Seiner Tätigkeit als Fluchbrecher geht er nicht mehr nach und spielt nun mit dem Gedanken, in das Familiengeschäft einzusteigen. Die aktuellen Geschehnisse beobachtet er kritisch wie auch skeptisch und geht nicht mit der Meinung einher, die man von einem Reinblut wie ihm erwarten würde.Perfekt in die britische Zaubergesellschaft eingefügt und doch mehr. Viele können den exotischen Touch nicht definieren, der Kastor Mulciber nicht nur optisch ob seines beinahe gänzlich tätowierten Körpers umgibt, sondern der auch seinem Wesen beizuwohnen scheint. Als Erbe der britischen Mulciber Blutlinie, ist er sich seinen Pflichten höchst bewusst und verfolgt sie gewissenhaft. Ein weiterer Spross der Reinblutgesellschaft, der an den erhabenen Werten festhält, die sie als diese vom gemeinen Zaubervolk abhebt. Es scheint daher nur wenig verwunderlich, dass er bereits den Gamotsitz seines Vaters übernommen hat und sich den damit einhergehenden Pflichten stellt. Doch lauert etwas unter der Oberfläche, das nur für die Wenigsten greif- oder gar sichtbar ist.Zahira Fawley ist eine 25-jährige reinblütige Hexe, deren Herkunft jedoch nie offiziell bestätigt wurde. Als uneheliches Kind war die ehemalige Slytherin stets zur Außenseiterin erkoren und hat sich Freiheiten genommen, die ihr nicht zustehen. Nach dem Schulabschluss hat sie sich ins Ausland abgesetzt und war bei den Karasjok Kites als Sucherin tätig. Mit Beginn der magischen Spiele und einigen 'ausrangierten' Quidditchspielern, hat Pride of Portree sie gekauft, da sie in das erwünschte Bild passt.Cattleya Bouchard ist eine 16 - jährige Hexe, die im Haus der Raben in Ravenclaw ist, sie ist dort Vertrauensschülerin und stolz drauf. Sie übernimmt mit ihren jungen Jahren gerne Verantwortung und hält sich an Regeln, aber sie hinterfragt auch Dinge. Seit kurzem hat sie einen Sitz im Gamot inne, als Jugendpräsentantin was ihr man kann schon sagen Spaß macht. Sie versucht in diesen schwierigen Zeiten stark zu sein, aber es gelingt ihr nicht immer. Ihr Spitzname ist Cat.Dedalus ist ein 38 - jähriger Zauberer, der früher in Hogwarts im Hause der Raben in Ravenclaw war. Er ist ein talentierter Duellant & in Zauberkunst macht ihm so leicht niemand etwas vor. Nach seinem Abschluss hat er eine Ausbildung zum Redakteur beim Tagespropheten gemacht. Er schließt sich dem Orden des Phönix an. Er schreibt einige regimekritische Artikel und muss daher untertauchen. Zu diesem Zeitpunkt schließt er sich außerdem der Fraktion Der letzte Druck an und schreibt für sie heimlich Artikel. Dedalus arbeitet beim The Guardian einer Muggelzeitung, als Redakteur. Seine beste Freundin ist Pandora Longbottom.Den Ruf als Ausgestoßener hat Darius sich ungewollt hart erarbeitet. Als Mitglied einer Familie, die zwar reinblütig ist, aber allgemein nicht von großer politischer Bedeutung ist oder gar ein gutes Ansehen genießt, stand er ohnehin nie weit oben auf der Liste begehrter Junggesellen. Als er sich dann aber mit 25 Jahren in eine Muggelfrau verliebte und sie heiratete, war er kein gern gesehener Gast mehr bei der eigenen Familie. Darius lebte als Zauberer unter Muggeln und wurde Vater von zwei reizenden nicht-magischen Mädchen. Jane und Eva waren der Mittelpunkt seines Lebens. Als Totengräber und Bestatter war Darius dem Familienbusiness jedoch stets treu, konnte es auch nicht lassen, sich des Nachts auf dem Friedhof herumzutreiben und seiner Faszination für dunkle Magie zu folgen...
Heute ist Darius ein verbitterter Trinker, tritt ungepflegt, vulgär und anstandslos auf. Sein Mundwerk ist schonungslos gemein, voller Fäkalsprache, Hass und Abwehr. Man könnte fast meinen, er tut alles was er kann, um bloß nicht von irgendwem auch nur ein kleines bisschen gemocht zu werden... Schwer vorstellbar, dass er dennoch inzwischen erneut verheiratet ist und das auch noch mit einer reinblütigen Hexe.Dedalus ist ein 38 - jähriger Zauberer, der früher in Hogwarts im Hause der Raben in Ravenclaw war. Er ist ein talentierter Duellant & in Zauberkunst macht ihm so leicht niemand etwas vor. Nach seinem Abschluss hat er eine Ausbildung zum Redakteur beim Tagespropheten gemacht. Er schließt sich dem Orden des Phönix an. Er schreibt einige regimekritische Artikel und muss daher untertauchen. Zu diesem Zeitpunkt schließt er sich außerdem der Fraktion Der letzte Druck an und schreibt für sie heimlich Artikel. Dedalus arbeitet beim The Guardian einer Muggelzeitung, als Redakteur. Seine beste Freundin ist Pandora Longbottom.Cattleya Bouchard ist eine 16 - jährige Hexe, die im Haus der Raben in Ravenclaw ist, sie ist dort Vertrauensschülerin und stolz drauf. Sie übernimmt mit ihren jungen Jahren gerne Verantwortung und hält sich an Regeln, aber sie hinterfragt auch Dinge. Seit kurzem hat sie einen Sitz im Gamot inne, als Jugendpräsentantin was ihr man kann schon sagen Spaß macht. Sie versucht in diesen schwierigen Zeiten stark zu sein, aber es gelingt ihr nicht immer. Ihr Spitzname ist Cat.Dedalus ist ein 38 - jähriger Zauberer, der früher in Hogwarts im Hause der Raben in Ravenclaw war. Er ist ein talentierter Duellant & in Zauberkunst macht ihm so leicht niemand etwas vor. Nach seinem Abschluss hat er eine Ausbildung zum Redakteur beim Tagespropheten gemacht. Er schließt sich dem Orden des Phönix an. Er schreibt einige regimekritische Artikel und muss daher untertauchen. Zu diesem Zeitpunkt schließt er sich außerdem der Fraktion Der letzte Druck an und schreibt für sie heimlich Artikel. Dedalus arbeitet beim The Guardian einer Muggelzeitung, als Redakteur. Seine beste Freundin ist Pandora Longbottom.Mach den Sucher platt!
Ein Satz den Brutus ausgesprochen und geprägt hat wie niemand sonst es vielleicht gekonnt hätte. Schon bevor er die Treiberfibel schrieb, war dieser Satz bei Gegnern wie Teamkameraden bekannt und auch gefürchtet. Zum ersten Mal hörte man diesen Ruf auf dem Quidditchfeld von Hogwarts, später dann auf den Spielfeldern in England und der Welt. Als professioneller Quidditchspieler hat Brutus nie von seinem Motto abgelassen, eine zeitlang kehrte dieser Spruch an seinen Ursprung zurück. Auf das Spielfeld von Hogwarts, wo der ehemalige Profispieler Fluglehrer und Quidditchtrainer gewesen ist. Auf jenes Spielfeld wo er einst mit seinem Zwillingsbruder Rufus Scrimgeour als Treiber-Duo seine Karriere begonnen hat. Heute sieht man sein Gesicht vor allem auf den Fahndungsplakaten des Ministeriums. Der einzige Vogelfreie Auror, der nie ein Auror gewesen ist.Mach den Sucher platt!
Ein Satz den Brutus ausgesprochen und geprägt hat wie niemand sonst es vielleicht gekonnt hätte. Schon bevor er die Treiberfibel schrieb, war dieser Satz bei Gegnern wie Teamkameraden bekannt und auch gefürchtet. Zum ersten Mal hörte man diesen Ruf auf dem Quidditchfeld von Hogwarts, später dann auf den Spielfeldern in England und der Welt. Als professioneller Quidditchspieler hat Brutus nie von seinem Motto abgelassen, eine zeitlang kehrte dieser Spruch an seinen Ursprung zurück. Auf das Spielfeld von Hogwarts, wo der ehemalige Profispieler Fluglehrer und Quidditchtrainer gewesen ist. Auf jenes Spielfeld wo er einst mit seinem Zwillingsbruder Rufus Scrimgeour als Treiber-Duo seine Karriere begonnen hat. Heute sieht man sein Gesicht vor allem auf den Fahndungsplakaten des Ministeriums. Der einzige Vogelfreie Auror, der nie ein Auror gewesen ist.Barnabas Peverell? Fenton Whenlock? Basil Phantomhive? Peregrine Podsmore? Alles Namen, die dieses Gesicht schon einmal getragen hat. Wer kennt den wandelbaren Barns noch? Ist das nicht dieser kreative Mädchenschwarm aus Gryffindor, der mal in der Schulband gesungen und die Texte für die Jazzy Jinx geschrieben hat? Ja! Und Chefredakteur bei der Schülerzeitung war er auch noch! Der, der bei den alten Bagshots - dem bekannten Geschichtenerzähler Brimbert und seiner Frau, der Historikerin Bathilda - lebt und schon deshalb immer ein bisschen neugierig beäugt wurde. In Hogwarts war er immer der mit der größten Klappe, aber ein Prince Charming wie er im Buche steht. Vielleicht mochten die Lehrer ihn deshalb - irgendwie hat er es jedenfalls zum Prefect seines Hauses geschafft und wäre um ein Haar Schulsprecher geworden. Ein Golden Boy, wie er im Buche steht. Kein Wunder, dass man hohe Erwartungen in dieses schillernde Gesicht setzte.
Der Abbruch seiner Ausbildung im Ministerium passte da nicht so gut rein, doch schon während seines daran anschließenden Studiums hat er als Redakteur des Tagespropheten gearbeitet. Mittlerweile ist er seit fast zehn Jahren beim Propheten und hat da einiges gesehen: Vor allem das Verschwinden und Ableben seiner ehemaligen Vorgesetzten Gwenda Griffin, an deren Seite er eng arbeitete. Heute ist er ihr Nachfolger, Chefredakteur - ist direkt den neuen Inhaberinnen unterstellt, um das verbliebene Personal mit seiner liebevoll-charismatischen Art in Schach zu halten.
Doch jetzt, da Gwenda tot ist, hat sich das trotz Kriegszeiten doch eigentlich ganz farbenfrohe Leben von Barnabas zu einem mehr als gefährlichen Pflaster entwickelt. Gut für ihn, dass ihm das Geschichtenerzählen in die Erziehung gewoben wurde und er dadurch ein fulminanter Lügner ist! Natürlich hätte er sich aus dem journalistischen Dienst zurückziehen können... Aber was wäre dann? Das wäre ja auch einem Geständnis gleichgekommen! Zudem ist er ja Berichterstatter und Kolumnist geworden, weil er die feste Überzeugung hat, mit dem Wissen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten zu können, die Welt zu verbessern. Und da er ohnehin auf Rate- und Versteckspiele steht, spitzelt er nebenbei noch ein bisschen für das Railroad Netzwerk, kommt er doch in seiner Rolle immer als Erster an die wichtigsten Infos.
Hinzu kommt noch, dass der goldene Junge den Namen einer altehrwürdigen britischen Familie trägt: Böse Zungen behaupten jedoch, dass die Peverells, die angeblich vor knapp dreißig Jahren aus Frankreich eingereist sein wollen, gar keine Reinblüter sind - wie ihr Name suggeriert - und auch nichts mit den Heiligtümern des Todes zu tun haben! Und was ist das für eine angebliche Verwandtschaft zu den Bagshots, bei denen sie leben? Geschichten über Geschichten! Welche sind denn nun wahr?!“When they ask how I died, tell them: still angry.” - Vielleicht war Alastor Moody nie dazu bestimmt Frieden zu finden. Schon als Kind träumte er davon in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten. Erfolgreiche Auroren, Hüter der Zauberwelt und vor allem derer Unschuldigen. Nur gibt es sie nicht mehr. Weder seine Eltern, noch die Auroren. Was blieb, war der Zorn, der Unwille sich trotz allem zu beugen. Sein Leben wurde ein Kampf. Gegen Dunkelheit, gegen das (korrumpierte) System, ein bisschen wohl auch gegen sich selbst. Er wurde zum Symbol einer Härte, die man in der Abteilung ebenso ehrte wie fürchtete. Das unfreiwillig bekannte Gesicht, der Inbegriff eines Aurors. Doch die Jahre haben ihren Preis gefordert. Der Krieg verschlang Freunde, Vertrauen und letztlich auch die Institution, für die er kämpft. Gemeinsam mit seinem Abteilungsleiter und treuen Kollegen verschwand er von der Bildfläche, um in den Schatten weiter agieren zu können. Vom ungewollten Star-Auroren zum flüchtigen Kriminellen, der Übergang erschreckend fließend, wenn es nach den aktuellen Stimmen des Ministeriums geht. Gemeinsam mit Proudfoot lebt er nun unter Muggeln, irgendwo zwischen kaltem Bier, Neonlichtern und dem dumpfen Rauschen einer Welt, die er gar nicht so gut kennt, wie er früher dachte. Etwas skurril für das Muggelauge, lebt Moody gut versteckt und agiert unter dem Radar seiner Feinde. Nunmehr selbst halsbrecherische Aktionen durchzuführen, um die korrupte Regierung zu stürzen ein seltsames deja vu, gab es doch Zeiten, in denen es mit den Todessern genau umgekehrt lief.Serina DeLancey ist 23 Jahre alt, verheiratet mit Darius DeLancey– und die jüngste der Mulciber-Drillinge. Ihre Brüder sind Kastor und Jaro Mulciber, denen sie sich seit dem Tag ihrer Geburt eng verbunden fühlt. Innerhalb der Reinblutgesellschaft kennt man sie oft als das hübsche Ding mit dem hellen Lachen, zu viel Rouge auf den Wangen und der charmanten Art, sich überall ein bisschen einzuschmeicheln. Sie redet gerne, viel, schnell und meistens über eher belanglose Dinge wie Stoffe, Blumen oder die aktuellsten, sich anbahnenden Romanzen. Wer nicht genau hinsieht, übersieht leicht, dass sich hinter dem Glanz nicht nur Eitelkeit verbirgt, sondern auch der verzweifelte Wunsch gemocht und geliebt zu werden.Casimir ist einer dieser Menschen, die einen mit herzhaftem Lachen und stets offenen Armen regelrecht mitreißen können. Dahingehend scheint er aus der Reihe seiner Familie tanzen zu wollen, die sich – anders als er – vorwiegend bedeckt hält. Doch Casimir hat sich schon damals davon nicht beeinflussen lassen und das Leben stets beim Schopf packen wollen. Bis heute pflegt er es, stets einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben, während er sich gern herumtreibt und alles dafür zu geben scheint, nicht zu viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen zu müssen – dort, wo ihm seine Ehefrau das Leben durch Kritik und Mäkelei nur allzu oft zur Hölle macht. Auf gesellschaftlichen Veranstaltungen sieht man ihn des Öfteren und das nicht, weil er es so will, pah, sondern weil man es leider von ihm erwartet. In seiner Vaterrolle ging er jedoch stets auf und auch wenn sein Sohn mittlerweile selbst als erwachsen gilt, ist und bleibt er für ihn der kleine Knirps von früher. Zum aktuellen Zeitpunkt trifft man Casimir, anders als früher, immer öfter an. Seiner Tätigkeit als Fluchbrecher geht er nicht mehr nach und spielt nun mit dem Gedanken, in das Familiengeschäft einzusteigen. Die aktuellen Geschehnisse beobachtet er kritisch wie auch skeptisch und geht nicht mit der Meinung einher, die man von einem Reinblut wie ihm erwarten würde.Sie ist die Grande Dame der Reinblutgesellschaft, die Heiratsvermittlerin der Reinblüter, Lehrmeisterin der Töchter aus gutem Hause, Ehefrau, Mutter, Tante, die Spinne im Netz. In der Welt der Reinblüter hat der Name Blishwick Gewicht und das liegt nicht alleine am Herrn des Hauses, sondern insbesondere an seiner Frau. In ihrem Stand wird sie geschätzt und manchmal auch gefürchtet, denn Ariadne besitzt einen rasiermesserscharfen Verstand und einen Blick, der klar macht, dass Widerstand nicht geduldet wird. Einen Blick den insbesondere ihre Familie kennen wird. Wie für eine Tochter aus gutem Hause üblich, wurde auch sie sehr früh verheiratet. Man gestattete ihr einen Schulabschluss zu machen, doch einen klassischen Beruf hat Ariadne nie erlernt. Und darum ist sie auch gewiss nicht traurig. Während sich andere an Universitäten schleppten oder in eine Ausbildung hatte sie Zeit. Zeit für ihren Ehemann und für das gemeinsame Heim. Fühlt sich Ariadne deswegen dumm oder ungebildet? Niemals. Und man sollte sie auch niemals auf den Stand „nur“ eine Ehefrau zu sein reduzieren. Denn genau das ist sie eben nicht. Ein dummes Hausfrauchen, dass Kinder in die Welt gebracht hat und sich ansonsten nur darum kümmert, welche Schuhe man zu welchem Outfit wählt. Sie hat ihren Kopf nicht nur zum Haare schneiden, wie man sagen würde. Gewiss dreht sich vieles in ihrem Leben darum, den perfekten Eindruck zu erzeugen, das richtige Outfit zum richtigen Anlass. Sich formvollendet zu bewegen, zu geben. Eine Meisterin darin die perfekte Gesellschafterin zu sein, die perfekte Gastgeberin. Jede ihrer Gesten, ihrer Blicke, ihrer Worte ist perfekt platziert. Und können einem das Gefühl vermitteln auf Wolke sieben zu schweben, nur um im nächsten Moment wie ein Baum abgesägt zu werden, wenn ihr Blick wie Nadelstiche einen trifft. Definitiv ist Ariadne eine höchst anspruchsvolle Frau. An sich selbst, aber oft scheint es so, insbesondere gegenüber anderen. Die Messlatte ihrer Erwartungen liegt hoch, einen einfachen Libo sollte man nicht versuchen unter dieser Messlatte hindurch zutanzen. Ihren strafenden Blick möchte man lieber nicht abbekommen und sie würde so ziemlich jedes Anstarr-Duell gewinnen. Was Ariadne in der Reinblutgesellschaft so beliebt und auch gefürchtet macht, ist ihre Gabe auch den größten Wildfang einzufangen und aus ihr zumindest eine ansehnliche Heiratskandidatin zu machen. Nicht umsonst benutzen es einige Familien auch ein wenig als Drohung. „Benimm dich oder Madame Blishwick wird sich um dich kümmern.“ Ihre Methoden sind berüchtigt und außerordentlich erfolgreich. Doch sie erzieht die Kinder anderer nicht nur zu perfekten Ehefrauen, sondern zu perfekten Reinblütern. Das Ideal in ihren Augen, es muss schon ein Reinblut sein. Alles darunter ist unter der Würde der edlen Familien. Doch auch wohlhalbende Halbblüter schätzen die Talente und Fähigkeiten der Madame Blishwick, lassen ihre Töchter bei ihr in die „Lehre“ gehen, versuchen so auch ein wenig Glanz und Glamour der Reinblutgesellschaft abzubekommen. Und auch um sie kümmert sich Ariadne, aber immer mit dem Ziel, dass sie doch bitte unter sich bleiben mögen. Gleich und Gleich gesellt sich schließlich gerne. Vermischung von Blut, oh nein. Was für ein tragischer Verlust für die Reinblüter. Einer ihrer liebsten Sätze ist: „Das geziemt sich für ein Reinblut nicht.“ Sie schießt gerne über das Ziel heraus, ist zu fordernd, zu anstrengend. Aber kann man es ihr wirklich übel nehmen? Bedingt. Denn sie hat für ihre Schützlinge ein offenes Ohr. Wie viele Töchter aus gutem Hause hatte sie schon bei sich sitzen, die schluchzten und weinten, weil das Leben mit dem Ehemann nicht das war, was sie sich vorgestellt hatte. Auch für diese Fälle hat sie immer den richtigen Ratschlag zur Hand. Eine der wichtigsten Lektionen im Leben einer Ehefrau ist es zu lernen, den eigenen Ehemann dazu zubringen, dass er glaubt das zu wollen was seine Ehefrau will. Nicht umsonst nennt man sie die Spinne im Netz. Denn schon seit einigen Jahren hat sie ihre Finger im Spiel, wenn es um die Ehen der Reinblütigengesellschaft geht. In einer Welt, in der die richtige Ehe eine scheinbar endlose Auswirkung auf das zukünftige Leben hat, will man doch seine Kinderchen gut und sicher unterbringen. Was so einfach klingt, wird aber immer wieder für einige Familien zu einer echten Herausforderung. Und an wen wendet man sich da? Selbstverständlich an Ariadne Blishwick, gib ihr nur ein wenig Zeit und sie findet für jedes Schäfchen das perfekte Gegenstück. Sei nicht verzweifelt, wenn dein Töchterchen sich kategorisch weigert in den Stand der Ehe zu treten. Ariadne wird es schon richten und gleich eine ganze Auswahl an potentiellen Ehemännern präsentieren. So manche Ehe gibt es heute nur, weil Ariadne ihre Finger im Spiel hatte und die Kupplerin gespielt hat. Was scheinbar ein Hobby von ihr zu sein scheint, wird trotzdem fürstlich entlohnt. Immerhin steht man ja schon in der Schuld der Dame, aber aus monetären Gründen würde sie niemals eine Ehe stiften. So etwas schickt sich doch nicht! Von Freunden nimmt man kein Geld an, aber du solltest nie vergessen, wem du die Ehe deines Kindes schuldest. Und darin anderen ein schlechtes Gewissen zu machen ist sie meisterlich. Dabei hat sie es noch nicht einmal nötig wörtlich darauf hinzuweisen. Sie ist da und so weiß man, was man ihr zu schulden hat. Dein Familienname wird weitergetragen, weil die Spinne im Netz aktiv geworden ist und wer weiß welches Geheimnis dein Sprössling ihr verraten hat? Liegen Leichen in deinem Keller, vielleicht hat sie davon erfahren. Du solltest vorsichtig damit sein sie zu verärgern. Auch wenn sie kein Geld für ihre Verkupplungen nimmt, schuldest du ihr etwas. Sei froh, dass sie kein Rumpelstilzchen ist, dass dein erstes Kind einfordert. Und bei Merlin, Ariadne weiß wie es ist gerade in den ersten Ehejahren nicht glücklich verheiratet zu sein. Als blutjunges Mädchen an einen Mann verheiratet zu werden den man kaum kennt, die Hochzeitsnacht ist in ihren Gedanken auch heute noch eine, die sie als Missbrauch bezeichnen würde. Aber hat sie je jemanden wissen lassen, wie sehr es ihr missfallen hat bei ihrem Mann zu liegen? Niemals. Eine Cross, eine Blishwick, jammert nicht bei anderen sondern nimmt ihr Schicksal selbst in ihre Hand. Es mag sie geben, die Menschen die sie als ein eiskaltes Biest bezeichnen. Eine von Rassismus geprägte Frau, die ihre rassistische Einstellung an die nächsten Generationen weitergibt. Eine gnadenlose Frau, die dich deinen letzten Nerv kosten kann. Doch gerade und insbesondere ihre Familie weiß, wie viel Mensch in der Grande Dame steckt. Wie sehr ihr Herz an den Töchtern hängt die ihr anvertraut werden. Und noch viel mehr wissen sie, wie sehr ihr Herz an ihrer Familie hängt. An ihren Kindern und auch an ihrem Ehemann. Vielleicht war und ist es nie die große Liebe gewesen, die man so gerne in Kitschromanen liest. Aber was Ariadne und ihr Ehemann haben geht weit über eine romantische Liebe hinaus. Er ist der Mensch, dem sie am meisten vertraut auf dieser Welt. Der bei dem sich schwach sein kann, von dem sie weiß, dass er sie auffangen würde. Und sie ist diejenige die ihm immer den Rücken stärkt, zu ihm hält und jedes Hindernis mit ihm überwinden kann. Die Familie weiß, dass sie ihm sogar in die bittere Armut folgen würde, denn ohne ihn kann und will sie nicht mehr sein. Aus ihrer Familie schöpft sie ihre schier endlose Kraft, ihre eigentlich engelsgleiche Geduld, auch wenn sie nur allzugerne die Arme verschränkt und mit den Augen rollt. Oder sich genervt von dem Unfug um sich herum frische Luft mit ihrem Fächer zu fächert. Ab da weiß die Familie: Tantchen wird gleich eine ihrer Schimpftiraden los lassen. Aber was Ariadne wohl am meisten ausmacht, ist die tiefe Liebe zu ihrer Familie. Allzu gerne zeigt sie sich von ihrer herrischen, rassistischen Seite. Doch ihrer Familie würde sie alles verzeihen und sie würde niemals erlauben, dass einer von ihnen aus ihrer Mitte gestoßen wird. Egal wie groß der Schaden auch sein möge, den diese Person angerichtet hatte. Jeder in der Familie weiß, Ariadnes Arme sind so groß und weit wie ihr Herz. Bei ihr bist du immer sicher, geborgen und aufgehoben. Du wirst dir einiges anhören müssen, aber sie wird keinen aus ihrer Familie jemals aufgeben.Man kennt Septimus Aurelius Meliflua als ruhigen, aber sehr präsenten Mann, bei dem schon ein Blick genügt, um zu wissen, wo oben und unten ist. Er betreibt das traditionsreiche Meliflua-Hotel samt der „feinen Teestube“ in der Winkelgasse und bewegt sich seit Jahren sicher durch die reinblütigen Kreise. Wer mit ihm spricht, weiß schnell, dass er Ordnung schätzt und selten Diskussionen führt, die nicht gerechtfertigt sind. Er ist kein Fanatiker, aber jemand, der die aktuellen politischen Entwicklungen als gute Stabilisierung betrachtet. Im Umgang wirkt er höflich und kontrolliert, kann aber auch wirklich unangenehm werden. Viele suchen seinen Rat, manche fürchten seine Meinung und wer ihn unterschätzt, macht das meist nur ein einziges Mal.Everything is more beautiful because we’re doomed.
Sein ganzes Leben lang war der Mann, den man gemeinhin nur ‘Proud’ ruft, das Kind zweier Welten. Der in Griechenland geborene Halbbrite hat zwei Länder, die er gleichermaßen Heimat und Zuhause nennt. Er gehörte nie zu jenen Kindern, die schon früh wussten, was sie einmal werden wollten. Der Weg des Auroren war eine Möglichkeit von vielen, die ihm offen stand und doch der Weg einer Tradition seiner Familie väterlicherseits, der er schließlich folgte. Unschuldige zu schützen und seinen Dienst an der Gesellschaft zu tun, war sein größter Wunsch. Und diesen Weg hätte er sowohl als Auror, als auch als Heiler gehen können. Als der Krieg vor Jahren nicht mehr nur ein Flüstern war, da hätte er in die alte Heimat gehen und England hinter sich lassen können. Doch Proud blieb, wohl wissend, dass es jederzeit sein Ende bedeuten könnte.
Weil davonzulaufen keine Option für ihn war, es niemals sein würde und Proud sich daher entschied, mit seinem Abteilungsleiter und anderen treuen Kollegen in den Untergrund zu verschwinden, als die Auroren aufgelöst und zu Kriminellen erklärt wurden.
Gemeinsam mit Moody hält sich Proud in der Muggelwelt versteckt und auch wenn es schwer zu glauben ist: Proud hat seinen Optimismus und seinen Humor nie verloren. Auch in der jetzigen Zeit nicht. Weil Hoffnung alles ist, was für sie noch geblieben ist.Serina DeLancey ist 23 Jahre alt, verheiratet mit Darius DeLancey– und die jüngste der Mulciber-Drillinge. Ihre Brüder sind Kastor und Jaro Mulciber, denen sie sich seit dem Tag ihrer Geburt eng verbunden fühlt. Innerhalb der Reinblutgesellschaft kennt man sie oft als das hübsche Ding mit dem hellen Lachen, zu viel Rouge auf den Wangen und der charmanten Art, sich überall ein bisschen einzuschmeicheln. Sie redet gerne, viel, schnell und meistens über eher belanglose Dinge wie Stoffe, Blumen oder die aktuellsten, sich anbahnenden Romanzen. Wer nicht genau hinsieht, übersieht leicht, dass sich hinter dem Glanz nicht nur Eitelkeit verbirgt, sondern auch der verzweifelte Wunsch gemocht und geliebt zu werden.Als Gründer der Nimbus-Rennbesengesellschaft ist Devlin durch die Entwicklung und die Herstellung von Rennbesen berühmt und reich geworden. Manch einer würde sogar von einem Wunderkind sprechen, wenn man bedenkt, dass sich der Zauberer von ganz unten nach ganz oben gearbeitet hat, doch Devlin selbst sieht das vollkommen anders: Für ihn standen schon immer Hartnäckigkeit, Durchhaltevermögen, Strebsamkeit, Opferbereitschaft und ein eiserner Wille für die Grundlagen des Erfolgsrezepts, das er sein Leben nennen darf.
Heute gilt er als einer der erfolgreichsten Unternehmer Großbritanniens, glühender Quidditchfan, ausersehener Gegner Laurentia Fletwocks', ehemals heißbegehrter reicher Single - inzwischen überglücklich (und immer noch leicht verpeilt) mit Aurora Whitehorn verheiratet. Aber auch als strebsamer Mann und Arbeitstier.
Was jedoch niemand wirklich wahr nimmt oder weiß: Es ging Devlin nie darum, reich zu werden. Sondern seiner kleinen Schwester gegenüber ein Versprechen einzulösen: Ihr eine Zukunft zu schenken. Genauso, wie er das Aurora versprochen hat.
Und der ganze Rest? Der war dabei nur Nebensache.Lily Potter ist eine warmherzige und ausgesprochen gut organisierte Vollzeitmutter, Ehefrau und Freundin. Ihr Verantwortungsbewusstsein ist eine ihrer größten Stärken und selbst in Krisen behält Lily in der Regel einen kühlen Kopf und ihre Männer im Griff.
Für sie hat Familie rein gar nichts mit Blutsverwandtschaft zu tun, sondern damit, wie man sich miteinander fühlt.
Gegenwärtig fühlt sie sich eher eingesperrt, aber das hindert sie nicht daran, Aktivismus zu betreiben, denn wegschauen kommt für Lily Potter ganz und gar nicht in Frage.Lily Potter ist eine warmherzige und ausgesprochen gut organisierte Vollzeitmutter, Ehefrau und Freundin. Ihr Verantwortungsbewusstsein ist eine ihrer größten Stärken und selbst in Krisen behält Lily in der Regel einen kühlen Kopf und ihre Männer im Griff.
Für sie hat Familie rein gar nichts mit Blutsverwandtschaft zu tun, sondern damit, wie man sich miteinander fühlt.
Gegenwärtig fühlt sie sich eher eingesperrt, aber das hindert sie nicht daran, Aktivismus zu betreiben, denn wegschauen kommt für Lily Potter ganz und gar nicht in Frage.
26.01.2026, 20:21
#2
Hey Cat!
Auch dir danke für deine Geduld. Ich hab dein Feedback und das Okay von James mit dabei
Bei den Fraktionen: Im Orden des Phönix ist sie auch Mitglied, oder nicht? Mit gedrückter STRG-Taste kannst du mehrere Fraktionen gleichzeitig wählen.
Der Fähigkeitentext ist bei dir noch leer. Hier solltest du aber angeben, was Lily besonders gut kann (oder sie auszeichnet) und wenn ich mir ihre Fähigkeiten ansehe, dann würde ich hier zum Beispiel die Heilkunst vermuten. Du kannst dir bei den Listen die Besonderheiten ansehen, wenn du dir Inspiration holen willst. Fett geschriebene Worte werden in die Liste aufgenommen, der Rest für die Liste nicht beachtet.
Pssst, im Schlüsselmoment: Harry ist Juli 1980 geboren, die Spiele werden im Oktober des Jahres ausgerufen. Da ist er noch kein Jahr
Es gibt eine Besonderheit in Lilys Leben, die du unerwähnt lässt: Sie war eine der Lieblingsschülerinnen von Slughorn, was ja auch insofern besonders ist, als dass er Slytherins Hauslehrer ist und sie muggelstämmig. Was bedeutet das für sie? Wie steht sie zu ihrem ehemaligen Lehrer? Hatte der Slug Club Bedeutung für sie (oder hat er es gar noch immer?)
Bitte melde dich, wenn du da drüber bist, viel ist es wirklich nicht!
LG Rica
Lily Potter
# played by Cat # Muggelstämmig # Hausfrau und Mutter
Lily Potter ist eine warmherzige und ausgesprochen gut organisierte Vollzeitmutter, Ehefrau und Freundin. Ihr Verantwortungsbewusstsein ist eine ihrer größten Stärken und selbst in Krisen behält Lily in der Regel einen kühlen Kopf und ihre Männer im Griff.
Für sie hat Familie rein gar nichts mit Blutsverwandtschaft zu tun, sondern damit, wie man sich miteinander fühlt.
Gegenwärtig fühlt sie sich eher eingesperrt, aber das hindert sie nicht daran, Aktivismus zu betreiben, denn wegschauen kommt für Lily Potter ganz und gar nicht in Frage.Lily Potter ist eine warmherzige und ausgesprochen gut organisierte Vollzeitmutter, Ehefrau und Freundin. Ihr Verantwortungsbewusstsein ist eine ihrer größten Stärken und selbst in Krisen behält Lily in der Regel einen kühlen Kopf und ihre Männer im Griff.
Für sie hat Familie rein gar nichts mit Blutsverwandtschaft zu tun, sondern damit, wie man sich miteinander fühlt.
Gegenwärtig fühlt sie sich eher eingesperrt, aber das hindert sie nicht daran, Aktivismus zu betreiben, denn wegschauen kommt für Lily Potter ganz und gar nicht in Frage.
31.01.2026, 12:17
#3
Hello Rica!
Vielen Dank für's Feedback! Ich hab dann mal die Bearbeitung mitgebracht
Orden des Phönix ist mit eingefügt
Harry ist im Schlüsselmoment nun ein Baby und kein Kleinkind mehr
Unter Wusstest du das findest du nun folgendes:
Zitat:Lily abseits der Braukunst von Zaubertränken keine außergewöhnlichen Sonderfähigkeiten besitzt?
Ich habe hier schon einmal das mit den Zaubertränken erwähnt, was du dann auch im Fähigkeitentext wiederfindest.
Zitat:
Lily Mitglied im Slug-Club war? Sie war eine von Horace Slughorns Lieblingsschülerinnen. Sie selbst hat sich daraus nie viel gemacht und hat auch das Ansehen von Horace nie ausgenutzt, um sich einen Vorteil zu verschaffen.
Lily auch nach ihrer Schulzeit mit Horace befreundet bleibt?
sie eine Weile mit dem Gedanken gespielt hat, eine entsprechende Ausbildung zu machen, damit sie ebenfalls Zaubertränke unterrichten kann?
Und hier noch was zum Slug-Club und wie sie das wahrgenommen hat!
Im Lebenslauf findest du zudem jetzt noch im Jahr 1978 den Ausbildungsbeginn zur Krankenschwester. Die Ausbildung hat sie dann 1980 abgebrochen, da sie ab da im Exil sind.
Und zum Schluss hab ich natürlich auch noch den Fähigkeitentext für dich:
Zitat:Als Krankenschwester ist man unter Umständen eine Ass in Erste Hilfe. Lily hat in zwei Jahren die Grundlagen gelernt und ist dazu in der Lage aus dem Stehgreif Dinge abzurufen. Die Familie ist auch zu Hause recht gut aufgestellt, was die Schulmedizin angeht. Neben diversen Büchern zu dem Thema hat Lily auch ein gut bestücktes Labor, in dem sie nicht nur ihre Zaubertränke braut, sondern auch ein ganzes Arsenal von Muggelmedizin aufbewahrt. Neben zahlreichen Medikamenten (unter anderem Antibiotika und dergleichen) gibt es dort auch Verbandszeug, Nähmaterial und tatsächlich könnte Lily im Zweifel sogar einen Katheter legen. Die Sachen hat sie von einer ehemaligen Kollegin, die für Lily mit dem magische Exil immer wieder Sachen aus dem Krankenhaus geschmuggelt hat. Die Squib versteht gut, was Lilys Problem ist und der Umstand, dass die gesamte Kommunikation übers Telefon stattfindet ist auch sehr praktisch.
Im Garten der Potters befindet sich ein magisches Gewächshaus, in dem Lily einen Teil ihrer Tränkezutaten selbst züchtet. Spezifische Dinge und seltene Zutaten erhält sie über ihren Freund Horace Slughorn.
Sodale! Ich hoffe, damit hab ich alles erwischt! *lässt kekse da und wuselt weiter*
Regulus Black
# played by Rica # Unantastbare 28 # Seher des Dunklen Lords, Leiter der Seelenfänger
Regulus Black ist als persönlicher Seher des Dunklen Lords häufig an dessen Seite zu sehen. Als Außenstehender kann man vermutlich schwerlich wissen, was genau das Aufgabengebiet des Blackerben umfasst - gut für die Feinde des Tyrannen wird es wohl eher nicht sein.
Der 20-jährige spielte einst als Sucher für seine Hausmannschaft, scheint sich dieser Tage aber wenig für die von der Regierung ausgerichteten Spiele zu erwärmen.Zahira Fawley ist eine 25-jährige reinblütige Hexe, deren Herkunft jedoch nie offiziell bestätigt wurde. Als uneheliches Kind war die ehemalige Slytherin stets zur Außenseiterin erkoren und hat sich Freiheiten genommen, die ihr nicht zustehen. Nach dem Schulabschluss hat sie sich ins Ausland abgesetzt und war bei den Karasjok Kites als Sucherin tätig. Mit Beginn der magischen Spiele und einigen 'ausrangierten' Quidditchspielern, hat Pride of Portree sie gekauft, da sie in das erwünschte Bild passt.Casimir ist einer dieser Menschen, die einen mit herzhaftem Lachen und stets offenen Armen regelrecht mitreißen können. Dahingehend scheint er aus der Reihe seiner Familie tanzen zu wollen, die sich – anders als er – vorwiegend bedeckt hält. Doch Casimir hat sich schon damals davon nicht beeinflussen lassen und das Leben stets beim Schopf packen wollen. Bis heute pflegt er es, stets einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben, während er sich gern herumtreibt und alles dafür zu geben scheint, nicht zu viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen zu müssen – dort, wo ihm seine Ehefrau das Leben durch Kritik und Mäkelei nur allzu oft zur Hölle macht. Auf gesellschaftlichen Veranstaltungen sieht man ihn des Öfteren und das nicht, weil er es so will, pah, sondern weil man es leider von ihm erwartet. In seiner Vaterrolle ging er jedoch stets auf und auch wenn sein Sohn mittlerweile selbst als erwachsen gilt, ist und bleibt er für ihn der kleine Knirps von früher. Zum aktuellen Zeitpunkt trifft man Casimir, anders als früher, immer öfter an. Seiner Tätigkeit als Fluchbrecher geht er nicht mehr nach und spielt nun mit dem Gedanken, in das Familiengeschäft einzusteigen. Die aktuellen Geschehnisse beobachtet er kritisch wie auch skeptisch und geht nicht mit der Meinung einher, die man von einem Reinblut wie ihm erwarten würde.Der Name Meliflua ist in der britischen Zauberergemeinschaft bekannt, sehr bekannt und ihre Tees gerade bei der reinblütigen elitären Gesellschaft beliebt. Die einundzwanzigjährige Hailie, die Nichte der Matronin der feinen Teestube, gilt als Kuckkuckskind der Familie und hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, sie sei keine echte Meliflua. Ihr Vater habe sie nur aufgezogen um einen Scheidungsskandal zu meiden, dem Ansehen der Familie nicht zu schaden. Dass das nicht stimmt, möchte niemand hören. Ein gefundenes Fressen für die Gesellschaft. Hailie arbeitete in der feinen Teestube als Servicekraft, aber wenn sie nicht dort war und die Kundschaft mit einem warmen Lächeln empfing, genoss sie die Freiheiten ihrers Daseins als ungeliebtes Familienmitglied. Mittlerweile hat sie sich von ihre Familie gelöst, ihre eigene Teestube eröffnete und erfreut sich großer Beliebtheit. Hinter der Fassade jedoch, da ist Hailie eine Kämpferin und hilft jenen Menschen, die dringend Hilfe brauchen und bietet ihnen die Sicherheit der Flucht, als Leiterin der Railroad.Der Name Meliflua ist in der britischen Zauberergemeinschaft bekannt, sehr bekannt und ihre Tees gerade bei der reinblütigen elitären Gesellschaft beliebt. Die einundzwanzigjährige Hailie, die Nichte der Matronin der feinen Teestube, gilt als Kuckkuckskind der Familie und hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, sie sei keine echte Meliflua. Ihr Vater habe sie nur aufgezogen um einen Scheidungsskandal zu meiden, dem Ansehen der Familie nicht zu schaden. Dass das nicht stimmt, möchte niemand hören. Ein gefundenes Fressen für die Gesellschaft. Hailie arbeitete in der feinen Teestube als Servicekraft, aber wenn sie nicht dort war und die Kundschaft mit einem warmen Lächeln empfing, genoss sie die Freiheiten ihrers Daseins als ungeliebtes Familienmitglied. Mittlerweile hat sie sich von ihre Familie gelöst, ihre eigene Teestube eröffnete und erfreut sich großer Beliebtheit. Hinter der Fassade jedoch, da ist Hailie eine Kämpferin und hilft jenen Menschen, die dringend Hilfe brauchen und bietet ihnen die Sicherheit der Flucht, als Leiterin der Railroad.Murdoch Fraser – 45, gebürtiger Schotte, ehemaliger Slytherin und aufstrebender Strafverfolger, bis ein Biss von Fenrir Greyback 1961 sein Leben veränderte. Von der Familie verstoßen, fand er widerwillig Akzeptanz an Fenrirs Seite und wurde zu einem seiner engsten Vertrauten. Kluger Stratege, kontrolliert, aber gefährlich ein Mann, der gelernt hat, im Schatten zu leben.Everything is more beautiful because we’re doomed.
Sein ganzes Leben lang war der Mann, den man gemeinhin nur ‘Proud’ ruft, das Kind zweier Welten. Der in Griechenland geborene Halbbrite hat zwei Länder, die er gleichermaßen Heimat und Zuhause nennt. Er gehörte nie zu jenen Kindern, die schon früh wussten, was sie einmal werden wollten. Der Weg des Auroren war eine Möglichkeit von vielen, die ihm offen stand und doch der Weg einer Tradition seiner Familie väterlicherseits, der er schließlich folgte. Unschuldige zu schützen und seinen Dienst an der Gesellschaft zu tun, war sein größter Wunsch. Und diesen Weg hätte er sowohl als Auror, als auch als Heiler gehen können. Als der Krieg vor Jahren nicht mehr nur ein Flüstern war, da hätte er in die alte Heimat gehen und England hinter sich lassen können. Doch Proud blieb, wohl wissend, dass es jederzeit sein Ende bedeuten könnte.
Weil davonzulaufen keine Option für ihn war, es niemals sein würde und Proud sich daher entschied, mit seinem Abteilungsleiter und anderen treuen Kollegen in den Untergrund zu verschwinden, als die Auroren aufgelöst und zu Kriminellen erklärt wurden.
Gemeinsam mit Moody hält sich Proud in der Muggelwelt versteckt und auch wenn es schwer zu glauben ist: Proud hat seinen Optimismus und seinen Humor nie verloren. Auch in der jetzigen Zeit nicht. Weil Hoffnung alles ist, was für sie noch geblieben ist.Der Name Meliflua ist in der britischen Zauberergemeinschaft bekannt, sehr bekannt und ihre Tees gerade bei der reinblütigen elitären Gesellschaft beliebt. Die einundzwanzigjährige Hailie, die Nichte der Matronin der feinen Teestube, gilt als Kuckkuckskind der Familie und hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, sie sei keine echte Meliflua. Ihr Vater habe sie nur aufgezogen um einen Scheidungsskandal zu meiden, dem Ansehen der Familie nicht zu schaden. Dass das nicht stimmt, möchte niemand hören. Ein gefundenes Fressen für die Gesellschaft. Hailie arbeitete in der feinen Teestube als Servicekraft, aber wenn sie nicht dort war und die Kundschaft mit einem warmen Lächeln empfing, genoss sie die Freiheiten ihrers Daseins als ungeliebtes Familienmitglied. Mittlerweile hat sie sich von ihre Familie gelöst, ihre eigene Teestube eröffnete und erfreut sich großer Beliebtheit. Hinter der Fassade jedoch, da ist Hailie eine Kämpferin und hilft jenen Menschen, die dringend Hilfe brauchen und bietet ihnen die Sicherheit der Flucht, als Leiterin der Railroad.Murdoch Fraser – 45, gebürtiger Schotte, ehemaliger Slytherin und aufstrebender Strafverfolger, bis ein Biss von Fenrir Greyback 1961 sein Leben veränderte. Von der Familie verstoßen, fand er widerwillig Akzeptanz an Fenrirs Seite und wurde zu einem seiner engsten Vertrauten. Kluger Stratege, kontrolliert, aber gefährlich ein Mann, der gelernt hat, im Schatten zu leben.Iona Wood – eigentlich Caitríona Greywood – ist eine etwas ungewöhnliche Hexe, die nachts in Häuser einbricht und tagsüber in der Muggelwelt als Geschichtenerzählerin die Menschen begeistert. In beiden Welten fremd, alleine und von den Behörden gesucht, lebt sie auf der Flucht und unterstützt nebenbei durch das Railroad-Netzwerk anderen bei ihrer Flucht und beim Überleben. Seit dem Tod ihres Besten Freundes ist sie sehr verbittert und alleine und misstraut grundsätzlich allem. Ihr einziger Gedanke ist Rache… Rache am Regime.Rosier… gehört zu den dunkelsten und traditionsreichsten Reinblutfamilien der Sacred 28. Während andere Linien mit Grindelwald in Verbindung gebracht werden, stand der britische Zweig stets treu hinter dem dunklen Lord, eine Loyalität, die schon Evans Vater in dessen Schulzeit mit Tom Riddle prägte. Von klein auf, auf dieses Erbe vorbereitet, ist Evan heute ein gefürchteter Folterspezialist und bekennender Todesser. Privat lebt er, nach dem seiner ersten Frau verstarb, neu verlobt auf Rosier Manor, wo er seit jeher Distanz statt Zuneigung kennt. Lange hielt er sich für unfähig zu Gefühlen, doch seit kurzem beginnt er, das Gegenteil zu erfahren und gerade diese unerwartete Verletzlichkeit macht ihn gefährlicher und unberechenbarer als zuvor.Rosier… gehört zu den dunkelsten und traditionsreichsten Reinblutfamilien der Sacred 28. Während andere Linien mit Grindelwald in Verbindung gebracht werden, stand der britische Zweig stets treu hinter dem dunklen Lord, eine Loyalität, die schon Evans Vater in dessen Schulzeit mit Tom Riddle prägte. Von klein auf, auf dieses Erbe vorbereitet, ist Evan heute ein gefürchteter Folterspezialist und bekennender Todesser. Privat lebt er, nach dem seiner ersten Frau verstarb, neu verlobt auf Rosier Manor, wo er seit jeher Distanz statt Zuneigung kennt. Lange hielt er sich für unfähig zu Gefühlen, doch seit kurzem beginnt er, das Gegenteil zu erfahren und gerade diese unerwartete Verletzlichkeit macht ihn gefährlicher und unberechenbarer als zuvor.Geboren in eine altehrwürdige Reinblutfamilie, aufgewachsen zwischen Pergament, Traditionen und zu viel Schweigen. Barnaby ist Historiker, kein Kämpfer. Seine Waffe sind Bücher, Geschichten, Narrative - das, was bleibt, wenn Schlachten vorbei sind. Er spielt das Spiel der Reinblüter nach außen mit, weil er muss, während er im Verborgenen versucht, das Regime zu untergraben. Ein Mann, der nicht mit dem Schwert kämpft, sondern mit der Feder. Kein Held, aber gefährlich, weil er die Geschichte selbst verdrehen kann.Geboren in eine altehrwürdige Reinblutfamilie, aufgewachsen zwischen Pergament, Traditionen und zu viel Schweigen. Barnaby ist Historiker, kein Kämpfer. Seine Waffe sind Bücher, Geschichten, Narrative - das, was bleibt, wenn Schlachten vorbei sind. Er spielt das Spiel der Reinblüter nach außen mit, weil er muss, während er im Verborgenen versucht, das Regime zu untergraben. Ein Mann, der nicht mit dem Schwert kämpft, sondern mit der Feder. Kein Held, aber gefährlich, weil er die Geschichte selbst verdrehen kann.Casimir ist einer dieser Menschen, die einen mit herzhaftem Lachen und stets offenen Armen regelrecht mitreißen können. Dahingehend scheint er aus der Reihe seiner Familie tanzen zu wollen, die sich – anders als er – vorwiegend bedeckt hält. Doch Casimir hat sich schon damals davon nicht beeinflussen lassen und das Leben stets beim Schopf packen wollen. Bis heute pflegt er es, stets einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben, während er sich gern herumtreibt und alles dafür zu geben scheint, nicht zu viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen zu müssen – dort, wo ihm seine Ehefrau das Leben durch Kritik und Mäkelei nur allzu oft zur Hölle macht. Auf gesellschaftlichen Veranstaltungen sieht man ihn des Öfteren und das nicht, weil er es so will, pah, sondern weil man es leider von ihm erwartet. In seiner Vaterrolle ging er jedoch stets auf und auch wenn sein Sohn mittlerweile selbst als erwachsen gilt, ist und bleibt er für ihn der kleine Knirps von früher. Zum aktuellen Zeitpunkt trifft man Casimir, anders als früher, immer öfter an. Seiner Tätigkeit als Fluchbrecher geht er nicht mehr nach und spielt nun mit dem Gedanken, in das Familiengeschäft einzusteigen. Die aktuellen Geschehnisse beobachtet er kritisch wie auch skeptisch und geht nicht mit der Meinung einher, die man von einem Reinblut wie ihm erwarten würde.Perfekt in die britische Zaubergesellschaft eingefügt und doch mehr. Viele können den exotischen Touch nicht definieren, der Kastor Mulciber nicht nur optisch ob seines beinahe gänzlich tätowierten Körpers umgibt, sondern der auch seinem Wesen beizuwohnen scheint. Als Erbe der britischen Mulciber Blutlinie, ist er sich seinen Pflichten höchst bewusst und verfolgt sie gewissenhaft. Ein weiterer Spross der Reinblutgesellschaft, der an den erhabenen Werten festhält, die sie als diese vom gemeinen Zaubervolk abhebt. Es scheint daher nur wenig verwunderlich, dass er bereits den Gamotsitz seines Vaters übernommen hat und sich den damit einhergehenden Pflichten stellt. Doch lauert etwas unter der Oberfläche, das nur für die Wenigsten greif- oder gar sichtbar ist.Zahira Fawley ist eine 25-jährige reinblütige Hexe, deren Herkunft jedoch nie offiziell bestätigt wurde. Als uneheliches Kind war die ehemalige Slytherin stets zur Außenseiterin erkoren und hat sich Freiheiten genommen, die ihr nicht zustehen. Nach dem Schulabschluss hat sie sich ins Ausland abgesetzt und war bei den Karasjok Kites als Sucherin tätig. Mit Beginn der magischen Spiele und einigen 'ausrangierten' Quidditchspielern, hat Pride of Portree sie gekauft, da sie in das erwünschte Bild passt.Cattleya Bouchard ist eine 16 - jährige Hexe, die im Haus der Raben in Ravenclaw ist, sie ist dort Vertrauensschülerin und stolz drauf. Sie übernimmt mit ihren jungen Jahren gerne Verantwortung und hält sich an Regeln, aber sie hinterfragt auch Dinge. Seit kurzem hat sie einen Sitz im Gamot inne, als Jugendpräsentantin was ihr man kann schon sagen Spaß macht. Sie versucht in diesen schwierigen Zeiten stark zu sein, aber es gelingt ihr nicht immer. Ihr Spitzname ist Cat.Dedalus ist ein 38 - jähriger Zauberer, der früher in Hogwarts im Hause der Raben in Ravenclaw war. Er ist ein talentierter Duellant & in Zauberkunst macht ihm so leicht niemand etwas vor. Nach seinem Abschluss hat er eine Ausbildung zum Redakteur beim Tagespropheten gemacht. Er schließt sich dem Orden des Phönix an. Er schreibt einige regimekritische Artikel und muss daher untertauchen. Zu diesem Zeitpunkt schließt er sich außerdem der Fraktion Der letzte Druck an und schreibt für sie heimlich Artikel. Dedalus arbeitet beim The Guardian einer Muggelzeitung, als Redakteur. Seine beste Freundin ist Pandora Longbottom.Den Ruf als Ausgestoßener hat Darius sich ungewollt hart erarbeitet. Als Mitglied einer Familie, die zwar reinblütig ist, aber allgemein nicht von großer politischer Bedeutung ist oder gar ein gutes Ansehen genießt, stand er ohnehin nie weit oben auf der Liste begehrter Junggesellen. Als er sich dann aber mit 25 Jahren in eine Muggelfrau verliebte und sie heiratete, war er kein gern gesehener Gast mehr bei der eigenen Familie. Darius lebte als Zauberer unter Muggeln und wurde Vater von zwei reizenden nicht-magischen Mädchen. Jane und Eva waren der Mittelpunkt seines Lebens. Als Totengräber und Bestatter war Darius dem Familienbusiness jedoch stets treu, konnte es auch nicht lassen, sich des Nachts auf dem Friedhof herumzutreiben und seiner Faszination für dunkle Magie zu folgen...
Heute ist Darius ein verbitterter Trinker, tritt ungepflegt, vulgär und anstandslos auf. Sein Mundwerk ist schonungslos gemein, voller Fäkalsprache, Hass und Abwehr. Man könnte fast meinen, er tut alles was er kann, um bloß nicht von irgendwem auch nur ein kleines bisschen gemocht zu werden... Schwer vorstellbar, dass er dennoch inzwischen erneut verheiratet ist und das auch noch mit einer reinblütigen Hexe.Dedalus ist ein 38 - jähriger Zauberer, der früher in Hogwarts im Hause der Raben in Ravenclaw war. Er ist ein talentierter Duellant & in Zauberkunst macht ihm so leicht niemand etwas vor. Nach seinem Abschluss hat er eine Ausbildung zum Redakteur beim Tagespropheten gemacht. Er schließt sich dem Orden des Phönix an. Er schreibt einige regimekritische Artikel und muss daher untertauchen. Zu diesem Zeitpunkt schließt er sich außerdem der Fraktion Der letzte Druck an und schreibt für sie heimlich Artikel. Dedalus arbeitet beim The Guardian einer Muggelzeitung, als Redakteur. Seine beste Freundin ist Pandora Longbottom.Cattleya Bouchard ist eine 16 - jährige Hexe, die im Haus der Raben in Ravenclaw ist, sie ist dort Vertrauensschülerin und stolz drauf. Sie übernimmt mit ihren jungen Jahren gerne Verantwortung und hält sich an Regeln, aber sie hinterfragt auch Dinge. Seit kurzem hat sie einen Sitz im Gamot inne, als Jugendpräsentantin was ihr man kann schon sagen Spaß macht. Sie versucht in diesen schwierigen Zeiten stark zu sein, aber es gelingt ihr nicht immer. Ihr Spitzname ist Cat.Dedalus ist ein 38 - jähriger Zauberer, der früher in Hogwarts im Hause der Raben in Ravenclaw war. Er ist ein talentierter Duellant & in Zauberkunst macht ihm so leicht niemand etwas vor. Nach seinem Abschluss hat er eine Ausbildung zum Redakteur beim Tagespropheten gemacht. Er schließt sich dem Orden des Phönix an. Er schreibt einige regimekritische Artikel und muss daher untertauchen. Zu diesem Zeitpunkt schließt er sich außerdem der Fraktion Der letzte Druck an und schreibt für sie heimlich Artikel. Dedalus arbeitet beim The Guardian einer Muggelzeitung, als Redakteur. Seine beste Freundin ist Pandora Longbottom.Mach den Sucher platt!
Ein Satz den Brutus ausgesprochen und geprägt hat wie niemand sonst es vielleicht gekonnt hätte. Schon bevor er die Treiberfibel schrieb, war dieser Satz bei Gegnern wie Teamkameraden bekannt und auch gefürchtet. Zum ersten Mal hörte man diesen Ruf auf dem Quidditchfeld von Hogwarts, später dann auf den Spielfeldern in England und der Welt. Als professioneller Quidditchspieler hat Brutus nie von seinem Motto abgelassen, eine zeitlang kehrte dieser Spruch an seinen Ursprung zurück. Auf das Spielfeld von Hogwarts, wo der ehemalige Profispieler Fluglehrer und Quidditchtrainer gewesen ist. Auf jenes Spielfeld wo er einst mit seinem Zwillingsbruder Rufus Scrimgeour als Treiber-Duo seine Karriere begonnen hat. Heute sieht man sein Gesicht vor allem auf den Fahndungsplakaten des Ministeriums. Der einzige Vogelfreie Auror, der nie ein Auror gewesen ist.Mach den Sucher platt!
Ein Satz den Brutus ausgesprochen und geprägt hat wie niemand sonst es vielleicht gekonnt hätte. Schon bevor er die Treiberfibel schrieb, war dieser Satz bei Gegnern wie Teamkameraden bekannt und auch gefürchtet. Zum ersten Mal hörte man diesen Ruf auf dem Quidditchfeld von Hogwarts, später dann auf den Spielfeldern in England und der Welt. Als professioneller Quidditchspieler hat Brutus nie von seinem Motto abgelassen, eine zeitlang kehrte dieser Spruch an seinen Ursprung zurück. Auf das Spielfeld von Hogwarts, wo der ehemalige Profispieler Fluglehrer und Quidditchtrainer gewesen ist. Auf jenes Spielfeld wo er einst mit seinem Zwillingsbruder Rufus Scrimgeour als Treiber-Duo seine Karriere begonnen hat. Heute sieht man sein Gesicht vor allem auf den Fahndungsplakaten des Ministeriums. Der einzige Vogelfreie Auror, der nie ein Auror gewesen ist.Barnabas Peverell? Fenton Whenlock? Basil Phantomhive? Peregrine Podsmore? Alles Namen, die dieses Gesicht schon einmal getragen hat. Wer kennt den wandelbaren Barns noch? Ist das nicht dieser kreative Mädchenschwarm aus Gryffindor, der mal in der Schulband gesungen und die Texte für die Jazzy Jinx geschrieben hat? Ja! Und Chefredakteur bei der Schülerzeitung war er auch noch! Der, der bei den alten Bagshots - dem bekannten Geschichtenerzähler Brimbert und seiner Frau, der Historikerin Bathilda - lebt und schon deshalb immer ein bisschen neugierig beäugt wurde. In Hogwarts war er immer der mit der größten Klappe, aber ein Prince Charming wie er im Buche steht. Vielleicht mochten die Lehrer ihn deshalb - irgendwie hat er es jedenfalls zum Prefect seines Hauses geschafft und wäre um ein Haar Schulsprecher geworden. Ein Golden Boy, wie er im Buche steht. Kein Wunder, dass man hohe Erwartungen in dieses schillernde Gesicht setzte.
Der Abbruch seiner Ausbildung im Ministerium passte da nicht so gut rein, doch schon während seines daran anschließenden Studiums hat er als Redakteur des Tagespropheten gearbeitet. Mittlerweile ist er seit fast zehn Jahren beim Propheten und hat da einiges gesehen: Vor allem das Verschwinden und Ableben seiner ehemaligen Vorgesetzten Gwenda Griffin, an deren Seite er eng arbeitete. Heute ist er ihr Nachfolger, Chefredakteur - ist direkt den neuen Inhaberinnen unterstellt, um das verbliebene Personal mit seiner liebevoll-charismatischen Art in Schach zu halten.
Doch jetzt, da Gwenda tot ist, hat sich das trotz Kriegszeiten doch eigentlich ganz farbenfrohe Leben von Barnabas zu einem mehr als gefährlichen Pflaster entwickelt. Gut für ihn, dass ihm das Geschichtenerzählen in die Erziehung gewoben wurde und er dadurch ein fulminanter Lügner ist! Natürlich hätte er sich aus dem journalistischen Dienst zurückziehen können... Aber was wäre dann? Das wäre ja auch einem Geständnis gleichgekommen! Zudem ist er ja Berichterstatter und Kolumnist geworden, weil er die feste Überzeugung hat, mit dem Wissen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten zu können, die Welt zu verbessern. Und da er ohnehin auf Rate- und Versteckspiele steht, spitzelt er nebenbei noch ein bisschen für das Railroad Netzwerk, kommt er doch in seiner Rolle immer als Erster an die wichtigsten Infos.
Hinzu kommt noch, dass der goldene Junge den Namen einer altehrwürdigen britischen Familie trägt: Böse Zungen behaupten jedoch, dass die Peverells, die angeblich vor knapp dreißig Jahren aus Frankreich eingereist sein wollen, gar keine Reinblüter sind - wie ihr Name suggeriert - und auch nichts mit den Heiligtümern des Todes zu tun haben! Und was ist das für eine angebliche Verwandtschaft zu den Bagshots, bei denen sie leben? Geschichten über Geschichten! Welche sind denn nun wahr?!“When they ask how I died, tell them: still angry.” - Vielleicht war Alastor Moody nie dazu bestimmt Frieden zu finden. Schon als Kind träumte er davon in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten. Erfolgreiche Auroren, Hüter der Zauberwelt und vor allem derer Unschuldigen. Nur gibt es sie nicht mehr. Weder seine Eltern, noch die Auroren. Was blieb, war der Zorn, der Unwille sich trotz allem zu beugen. Sein Leben wurde ein Kampf. Gegen Dunkelheit, gegen das (korrumpierte) System, ein bisschen wohl auch gegen sich selbst. Er wurde zum Symbol einer Härte, die man in der Abteilung ebenso ehrte wie fürchtete. Das unfreiwillig bekannte Gesicht, der Inbegriff eines Aurors. Doch die Jahre haben ihren Preis gefordert. Der Krieg verschlang Freunde, Vertrauen und letztlich auch die Institution, für die er kämpft. Gemeinsam mit seinem Abteilungsleiter und treuen Kollegen verschwand er von der Bildfläche, um in den Schatten weiter agieren zu können. Vom ungewollten Star-Auroren zum flüchtigen Kriminellen, der Übergang erschreckend fließend, wenn es nach den aktuellen Stimmen des Ministeriums geht. Gemeinsam mit Proudfoot lebt er nun unter Muggeln, irgendwo zwischen kaltem Bier, Neonlichtern und dem dumpfen Rauschen einer Welt, die er gar nicht so gut kennt, wie er früher dachte. Etwas skurril für das Muggelauge, lebt Moody gut versteckt und agiert unter dem Radar seiner Feinde. Nunmehr selbst halsbrecherische Aktionen durchzuführen, um die korrupte Regierung zu stürzen ein seltsames deja vu, gab es doch Zeiten, in denen es mit den Todessern genau umgekehrt lief.Serina DeLancey ist 23 Jahre alt, verheiratet mit Darius DeLancey– und die jüngste der Mulciber-Drillinge. Ihre Brüder sind Kastor und Jaro Mulciber, denen sie sich seit dem Tag ihrer Geburt eng verbunden fühlt. Innerhalb der Reinblutgesellschaft kennt man sie oft als das hübsche Ding mit dem hellen Lachen, zu viel Rouge auf den Wangen und der charmanten Art, sich überall ein bisschen einzuschmeicheln. Sie redet gerne, viel, schnell und meistens über eher belanglose Dinge wie Stoffe, Blumen oder die aktuellsten, sich anbahnenden Romanzen. Wer nicht genau hinsieht, übersieht leicht, dass sich hinter dem Glanz nicht nur Eitelkeit verbirgt, sondern auch der verzweifelte Wunsch gemocht und geliebt zu werden.Casimir ist einer dieser Menschen, die einen mit herzhaftem Lachen und stets offenen Armen regelrecht mitreißen können. Dahingehend scheint er aus der Reihe seiner Familie tanzen zu wollen, die sich – anders als er – vorwiegend bedeckt hält. Doch Casimir hat sich schon damals davon nicht beeinflussen lassen und das Leben stets beim Schopf packen wollen. Bis heute pflegt er es, stets einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben, während er sich gern herumtreibt und alles dafür zu geben scheint, nicht zu viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen zu müssen – dort, wo ihm seine Ehefrau das Leben durch Kritik und Mäkelei nur allzu oft zur Hölle macht. Auf gesellschaftlichen Veranstaltungen sieht man ihn des Öfteren und das nicht, weil er es so will, pah, sondern weil man es leider von ihm erwartet. In seiner Vaterrolle ging er jedoch stets auf und auch wenn sein Sohn mittlerweile selbst als erwachsen gilt, ist und bleibt er für ihn der kleine Knirps von früher. Zum aktuellen Zeitpunkt trifft man Casimir, anders als früher, immer öfter an. Seiner Tätigkeit als Fluchbrecher geht er nicht mehr nach und spielt nun mit dem Gedanken, in das Familiengeschäft einzusteigen. Die aktuellen Geschehnisse beobachtet er kritisch wie auch skeptisch und geht nicht mit der Meinung einher, die man von einem Reinblut wie ihm erwarten würde.Sie ist die Grande Dame der Reinblutgesellschaft, die Heiratsvermittlerin der Reinblüter, Lehrmeisterin der Töchter aus gutem Hause, Ehefrau, Mutter, Tante, die Spinne im Netz. In der Welt der Reinblüter hat der Name Blishwick Gewicht und das liegt nicht alleine am Herrn des Hauses, sondern insbesondere an seiner Frau. In ihrem Stand wird sie geschätzt und manchmal auch gefürchtet, denn Ariadne besitzt einen rasiermesserscharfen Verstand und einen Blick, der klar macht, dass Widerstand nicht geduldet wird. Einen Blick den insbesondere ihre Familie kennen wird. Wie für eine Tochter aus gutem Hause üblich, wurde auch sie sehr früh verheiratet. Man gestattete ihr einen Schulabschluss zu machen, doch einen klassischen Beruf hat Ariadne nie erlernt. Und darum ist sie auch gewiss nicht traurig. Während sich andere an Universitäten schleppten oder in eine Ausbildung hatte sie Zeit. Zeit für ihren Ehemann und für das gemeinsame Heim. Fühlt sich Ariadne deswegen dumm oder ungebildet? Niemals. Und man sollte sie auch niemals auf den Stand „nur“ eine Ehefrau zu sein reduzieren. Denn genau das ist sie eben nicht. Ein dummes Hausfrauchen, dass Kinder in die Welt gebracht hat und sich ansonsten nur darum kümmert, welche Schuhe man zu welchem Outfit wählt. Sie hat ihren Kopf nicht nur zum Haare schneiden, wie man sagen würde. Gewiss dreht sich vieles in ihrem Leben darum, den perfekten Eindruck zu erzeugen, das richtige Outfit zum richtigen Anlass. Sich formvollendet zu bewegen, zu geben. Eine Meisterin darin die perfekte Gesellschafterin zu sein, die perfekte Gastgeberin. Jede ihrer Gesten, ihrer Blicke, ihrer Worte ist perfekt platziert. Und können einem das Gefühl vermitteln auf Wolke sieben zu schweben, nur um im nächsten Moment wie ein Baum abgesägt zu werden, wenn ihr Blick wie Nadelstiche einen trifft. Definitiv ist Ariadne eine höchst anspruchsvolle Frau. An sich selbst, aber oft scheint es so, insbesondere gegenüber anderen. Die Messlatte ihrer Erwartungen liegt hoch, einen einfachen Libo sollte man nicht versuchen unter dieser Messlatte hindurch zutanzen. Ihren strafenden Blick möchte man lieber nicht abbekommen und sie würde so ziemlich jedes Anstarr-Duell gewinnen. Was Ariadne in der Reinblutgesellschaft so beliebt und auch gefürchtet macht, ist ihre Gabe auch den größten Wildfang einzufangen und aus ihr zumindest eine ansehnliche Heiratskandidatin zu machen. Nicht umsonst benutzen es einige Familien auch ein wenig als Drohung. „Benimm dich oder Madame Blishwick wird sich um dich kümmern.“ Ihre Methoden sind berüchtigt und außerordentlich erfolgreich. Doch sie erzieht die Kinder anderer nicht nur zu perfekten Ehefrauen, sondern zu perfekten Reinblütern. Das Ideal in ihren Augen, es muss schon ein Reinblut sein. Alles darunter ist unter der Würde der edlen Familien. Doch auch wohlhalbende Halbblüter schätzen die Talente und Fähigkeiten der Madame Blishwick, lassen ihre Töchter bei ihr in die „Lehre“ gehen, versuchen so auch ein wenig Glanz und Glamour der Reinblutgesellschaft abzubekommen. Und auch um sie kümmert sich Ariadne, aber immer mit dem Ziel, dass sie doch bitte unter sich bleiben mögen. Gleich und Gleich gesellt sich schließlich gerne. Vermischung von Blut, oh nein. Was für ein tragischer Verlust für die Reinblüter. Einer ihrer liebsten Sätze ist: „Das geziemt sich für ein Reinblut nicht.“ Sie schießt gerne über das Ziel heraus, ist zu fordernd, zu anstrengend. Aber kann man es ihr wirklich übel nehmen? Bedingt. Denn sie hat für ihre Schützlinge ein offenes Ohr. Wie viele Töchter aus gutem Hause hatte sie schon bei sich sitzen, die schluchzten und weinten, weil das Leben mit dem Ehemann nicht das war, was sie sich vorgestellt hatte. Auch für diese Fälle hat sie immer den richtigen Ratschlag zur Hand. Eine der wichtigsten Lektionen im Leben einer Ehefrau ist es zu lernen, den eigenen Ehemann dazu zubringen, dass er glaubt das zu wollen was seine Ehefrau will. Nicht umsonst nennt man sie die Spinne im Netz. Denn schon seit einigen Jahren hat sie ihre Finger im Spiel, wenn es um die Ehen der Reinblütigengesellschaft geht. In einer Welt, in der die richtige Ehe eine scheinbar endlose Auswirkung auf das zukünftige Leben hat, will man doch seine Kinderchen gut und sicher unterbringen. Was so einfach klingt, wird aber immer wieder für einige Familien zu einer echten Herausforderung. Und an wen wendet man sich da? Selbstverständlich an Ariadne Blishwick, gib ihr nur ein wenig Zeit und sie findet für jedes Schäfchen das perfekte Gegenstück. Sei nicht verzweifelt, wenn dein Töchterchen sich kategorisch weigert in den Stand der Ehe zu treten. Ariadne wird es schon richten und gleich eine ganze Auswahl an potentiellen Ehemännern präsentieren. So manche Ehe gibt es heute nur, weil Ariadne ihre Finger im Spiel hatte und die Kupplerin gespielt hat. Was scheinbar ein Hobby von ihr zu sein scheint, wird trotzdem fürstlich entlohnt. Immerhin steht man ja schon in der Schuld der Dame, aber aus monetären Gründen würde sie niemals eine Ehe stiften. So etwas schickt sich doch nicht! Von Freunden nimmt man kein Geld an, aber du solltest nie vergessen, wem du die Ehe deines Kindes schuldest. Und darin anderen ein schlechtes Gewissen zu machen ist sie meisterlich. Dabei hat sie es noch nicht einmal nötig wörtlich darauf hinzuweisen. Sie ist da und so weiß man, was man ihr zu schulden hat. Dein Familienname wird weitergetragen, weil die Spinne im Netz aktiv geworden ist und wer weiß welches Geheimnis dein Sprössling ihr verraten hat? Liegen Leichen in deinem Keller, vielleicht hat sie davon erfahren. Du solltest vorsichtig damit sein sie zu verärgern. Auch wenn sie kein Geld für ihre Verkupplungen nimmt, schuldest du ihr etwas. Sei froh, dass sie kein Rumpelstilzchen ist, dass dein erstes Kind einfordert. Und bei Merlin, Ariadne weiß wie es ist gerade in den ersten Ehejahren nicht glücklich verheiratet zu sein. Als blutjunges Mädchen an einen Mann verheiratet zu werden den man kaum kennt, die Hochzeitsnacht ist in ihren Gedanken auch heute noch eine, die sie als Missbrauch bezeichnen würde. Aber hat sie je jemanden wissen lassen, wie sehr es ihr missfallen hat bei ihrem Mann zu liegen? Niemals. Eine Cross, eine Blishwick, jammert nicht bei anderen sondern nimmt ihr Schicksal selbst in ihre Hand. Es mag sie geben, die Menschen die sie als ein eiskaltes Biest bezeichnen. Eine von Rassismus geprägte Frau, die ihre rassistische Einstellung an die nächsten Generationen weitergibt. Eine gnadenlose Frau, die dich deinen letzten Nerv kosten kann. Doch gerade und insbesondere ihre Familie weiß, wie viel Mensch in der Grande Dame steckt. Wie sehr ihr Herz an den Töchtern hängt die ihr anvertraut werden. Und noch viel mehr wissen sie, wie sehr ihr Herz an ihrer Familie hängt. An ihren Kindern und auch an ihrem Ehemann. Vielleicht war und ist es nie die große Liebe gewesen, die man so gerne in Kitschromanen liest. Aber was Ariadne und ihr Ehemann haben geht weit über eine romantische Liebe hinaus. Er ist der Mensch, dem sie am meisten vertraut auf dieser Welt. Der bei dem sich schwach sein kann, von dem sie weiß, dass er sie auffangen würde. Und sie ist diejenige die ihm immer den Rücken stärkt, zu ihm hält und jedes Hindernis mit ihm überwinden kann. Die Familie weiß, dass sie ihm sogar in die bittere Armut folgen würde, denn ohne ihn kann und will sie nicht mehr sein. Aus ihrer Familie schöpft sie ihre schier endlose Kraft, ihre eigentlich engelsgleiche Geduld, auch wenn sie nur allzugerne die Arme verschränkt und mit den Augen rollt. Oder sich genervt von dem Unfug um sich herum frische Luft mit ihrem Fächer zu fächert. Ab da weiß die Familie: Tantchen wird gleich eine ihrer Schimpftiraden los lassen. Aber was Ariadne wohl am meisten ausmacht, ist die tiefe Liebe zu ihrer Familie. Allzu gerne zeigt sie sich von ihrer herrischen, rassistischen Seite. Doch ihrer Familie würde sie alles verzeihen und sie würde niemals erlauben, dass einer von ihnen aus ihrer Mitte gestoßen wird. Egal wie groß der Schaden auch sein möge, den diese Person angerichtet hatte. Jeder in der Familie weiß, Ariadnes Arme sind so groß und weit wie ihr Herz. Bei ihr bist du immer sicher, geborgen und aufgehoben. Du wirst dir einiges anhören müssen, aber sie wird keinen aus ihrer Familie jemals aufgeben.Man kennt Septimus Aurelius Meliflua als ruhigen, aber sehr präsenten Mann, bei dem schon ein Blick genügt, um zu wissen, wo oben und unten ist. Er betreibt das traditionsreiche Meliflua-Hotel samt der „feinen Teestube“ in der Winkelgasse und bewegt sich seit Jahren sicher durch die reinblütigen Kreise. Wer mit ihm spricht, weiß schnell, dass er Ordnung schätzt und selten Diskussionen führt, die nicht gerechtfertigt sind. Er ist kein Fanatiker, aber jemand, der die aktuellen politischen Entwicklungen als gute Stabilisierung betrachtet. Im Umgang wirkt er höflich und kontrolliert, kann aber auch wirklich unangenehm werden. Viele suchen seinen Rat, manche fürchten seine Meinung und wer ihn unterschätzt, macht das meist nur ein einziges Mal.Everything is more beautiful because we’re doomed.
Sein ganzes Leben lang war der Mann, den man gemeinhin nur ‘Proud’ ruft, das Kind zweier Welten. Der in Griechenland geborene Halbbrite hat zwei Länder, die er gleichermaßen Heimat und Zuhause nennt. Er gehörte nie zu jenen Kindern, die schon früh wussten, was sie einmal werden wollten. Der Weg des Auroren war eine Möglichkeit von vielen, die ihm offen stand und doch der Weg einer Tradition seiner Familie väterlicherseits, der er schließlich folgte. Unschuldige zu schützen und seinen Dienst an der Gesellschaft zu tun, war sein größter Wunsch. Und diesen Weg hätte er sowohl als Auror, als auch als Heiler gehen können. Als der Krieg vor Jahren nicht mehr nur ein Flüstern war, da hätte er in die alte Heimat gehen und England hinter sich lassen können. Doch Proud blieb, wohl wissend, dass es jederzeit sein Ende bedeuten könnte.
Weil davonzulaufen keine Option für ihn war, es niemals sein würde und Proud sich daher entschied, mit seinem Abteilungsleiter und anderen treuen Kollegen in den Untergrund zu verschwinden, als die Auroren aufgelöst und zu Kriminellen erklärt wurden.
Gemeinsam mit Moody hält sich Proud in der Muggelwelt versteckt und auch wenn es schwer zu glauben ist: Proud hat seinen Optimismus und seinen Humor nie verloren. Auch in der jetzigen Zeit nicht. Weil Hoffnung alles ist, was für sie noch geblieben ist.Serina DeLancey ist 23 Jahre alt, verheiratet mit Darius DeLancey– und die jüngste der Mulciber-Drillinge. Ihre Brüder sind Kastor und Jaro Mulciber, denen sie sich seit dem Tag ihrer Geburt eng verbunden fühlt. Innerhalb der Reinblutgesellschaft kennt man sie oft als das hübsche Ding mit dem hellen Lachen, zu viel Rouge auf den Wangen und der charmanten Art, sich überall ein bisschen einzuschmeicheln. Sie redet gerne, viel, schnell und meistens über eher belanglose Dinge wie Stoffe, Blumen oder die aktuellsten, sich anbahnenden Romanzen. Wer nicht genau hinsieht, übersieht leicht, dass sich hinter dem Glanz nicht nur Eitelkeit verbirgt, sondern auch der verzweifelte Wunsch gemocht und geliebt zu werden.Als Gründer der Nimbus-Rennbesengesellschaft ist Devlin durch die Entwicklung und die Herstellung von Rennbesen berühmt und reich geworden. Manch einer würde sogar von einem Wunderkind sprechen, wenn man bedenkt, dass sich der Zauberer von ganz unten nach ganz oben gearbeitet hat, doch Devlin selbst sieht das vollkommen anders: Für ihn standen schon immer Hartnäckigkeit, Durchhaltevermögen, Strebsamkeit, Opferbereitschaft und ein eiserner Wille für die Grundlagen des Erfolgsrezepts, das er sein Leben nennen darf.
Heute gilt er als einer der erfolgreichsten Unternehmer Großbritanniens, glühender Quidditchfan, ausersehener Gegner Laurentia Fletwocks', ehemals heißbegehrter reicher Single - inzwischen überglücklich (und immer noch leicht verpeilt) mit Aurora Whitehorn verheiratet. Aber auch als strebsamer Mann und Arbeitstier.
Was jedoch niemand wirklich wahr nimmt oder weiß: Es ging Devlin nie darum, reich zu werden. Sondern seiner kleinen Schwester gegenüber ein Versprechen einzulösen: Ihr eine Zukunft zu schenken. Genauso, wie er das Aurora versprochen hat.
Und der ganze Rest? Der war dabei nur Nebensache.Lily Potter ist eine warmherzige und ausgesprochen gut organisierte Vollzeitmutter, Ehefrau und Freundin. Ihr Verantwortungsbewusstsein ist eine ihrer größten Stärken und selbst in Krisen behält Lily in der Regel einen kühlen Kopf und ihre Männer im Griff.
Für sie hat Familie rein gar nichts mit Blutsverwandtschaft zu tun, sondern damit, wie man sich miteinander fühlt.
Gegenwärtig fühlt sie sich eher eingesperrt, aber das hindert sie nicht daran, Aktivismus zu betreiben, denn wegschauen kommt für Lily Potter ganz und gar nicht in Frage.Lily Potter ist eine warmherzige und ausgesprochen gut organisierte Vollzeitmutter, Ehefrau und Freundin. Ihr Verantwortungsbewusstsein ist eine ihrer größten Stärken und selbst in Krisen behält Lily in der Regel einen kühlen Kopf und ihre Männer im Griff.
Für sie hat Familie rein gar nichts mit Blutsverwandtschaft zu tun, sondern damit, wie man sich miteinander fühlt.
Gegenwärtig fühlt sie sich eher eingesperrt, aber das hindert sie nicht daran, Aktivismus zu betreiben, denn wegschauen kommt für Lily Potter ganz und gar nicht in Frage.
31.01.2026, 13:21
#4
Liebe Cat,
das ist ganz wunderbar so! Ich verschieb dir deinen Steckbrief und ab mit dir ins Ingame!