Wir sind ein RPG, das im Jahr 1981 des
Potterversums spielt und sich nicht in allen
Dingen an das Canongeschehen hält. Eine
Registrierung ist nur für volljährige Personen
gestattet, da das Thema des Forums extrem düster
ist und wir uns aktiv mit gesellschaftlichen
Missständen beschäftigen.
Von den Mitspielenden wird erwartet, dass sie
Grausamkeit nicht verharmlosen oder romantisieren.
Wir wünschen uns komplexe Figuren und eine
Auseinandersetzung mit Macht, Trauma und
Widerstand.
Gefolgt von einer weiteren, ganz leise geäußerten. Kaum mehr als ein Wispern im Winde. “Ich kann meinen Cousin noch nicht sehen….ich hoffe wirklich…“ Er überlebt! Hatte sie sagen wollen, doch stattdessen sprach sie: “...seine Reue ist aufrichtig und er kann sich in diesen Spielen beweisen.“
Gottesurteil.
Er lehnte sich ein Stück nach vorne, als wollte er auch nicht den kleinsten Ausdruck in ihrem Gesicht verpassen. Wie sie begriff, dass Wasser in die Kabine lief. Wie Panik in ihren Augen aufblitzte. Wie sie an der Tür riss. Für einen kurzen Moment war das genau die Unterhaltung gewesen, die er sich erhofft hatte. "Na los ...", murmelte er leise vor sich hin. "Schrei ein bisschen lauter."
Damals war es die Loyalität zu dem Black, der den Crouch zu den Todessern führte. Er fand dunkle Magie schon immer faszinierend, es war verboten und gegen den Willen seines Vaters – doch hätte er es vielleicht ohne Regulus nie geschafft den Schritt zu gehen.
Er sah Althea an, als wäre die Verhandlung bereits beendet, bevor sie richtig begonnen hatte. „Die Ernsthaftigkeit, die Sie fordern, liegt in der Tatsache, dass ich heute hier bin und nicht einfach meine Männer geschickt habe, um sie abzuholen. Betrachten Sie das als mein Zugeständnis an Ihre ‚Tradition‘.“
1. Man konnte die Scrimgeour-Brüder nicht auseinander halten.
2. Rufus hatte ein Problem mit Möbeln.
3. Der ehemalige Anführer der Auroren ware ein verdammter Fuchs und kannte jeden beschissenen Kniff.
„Warum glauben eigentlich alle, Marcus wäre so toll und könnte so viel? Warum ist noch niemand hinter seine Strategie gekommen, dass er die fähigsten regimetreuen Zauberer um sich schart, weil er nichts kann außer Befehle geben? Ohne uns wäre Marcus nichts, als ein gewöhnlicher Zauberer.“
Sie war die Herrin der Schneckenhäuser. Und ein jedes beherbergte eine ganze Welt. Randvoll mit Stille, die Platz schuf für neue Gedanken. Sie war allein dort gewesen, immer allein mit stillen Dingen, denen sie zugehört, denen sie sich geöffnet hatte. Deren Bedürfnisse sie erspürte. Ihr ganzes Sein. Erst in den letzten Jahren war sie herausgekrochen, mehr und mehr und mehr, aus den Schneckenhäusern und hatte den Mut aufgebracht mit Menschen in Kontakt zu treten. Fremden Menschen. Und seitdem trug sie etwas von ihrer Welt, in deren.
“Nun, nun wir standen unter einem gewissen Zeitdruck. Beim nächsten Mal können wir die Kandidaten vorher etwas...aufpäppeln und ansehnlich herrichten, so dass sie motivierter sind. Widerstandsfähiger. Grundgütiger seht doch nur….das ist erbärmlich! Das junge Ding da ist schon ohnmächtig. So enttäuschend. Und hach….der Mann dort er baumelt ja direkt in der ersten Schlinge.“ Futter für die Wölfe abgebend. Abermals glitt ihr Blick gen Himmel. Nun ja.
Nur ein Testlauf, ein Testlauf nur.
Lass mich in Ruhe und geh bei den Professoren heulen, wenn du es nicht schaffst mit mir in einem Saal zu schlafen. » Denn dann wäre er der Schwache. Hah.
„... das wird eine Höllennacht *smirk*“ - James Potter
Heute, nur für heute, hätte Sirius sich Ruhe erhofft. Wäre fragenden Blicken ausgewichen und würde sich am Liebsten in diesem Raum verkriechen, der von nun an sein neues Heim sein sollte. Es war bereits jetzt alles genug; genug Stress, genug Gedanken, genug Getuschel.
Doch Sirius Black wäre nicht Sirius Black, wenn er Glück im Leben hätte.
„Du bist der Erste, der mir den Schlaf raubt, wenn du nicht da bist, und der Einzige, der mich schlafen lässt, wenn du es bist. Verdammt, Logi du bist schuld, dass ich nicht mehr klar denken kann. Du weißt das ich dich dafür hasse?.“
"Du bist wohl das Einzige in diesem Haus, das gefährlicher ist als ich selbst und vielleicht bin ich alles, wovor man dich gewarnt hat. Aber trotzdem bist du hier – und ich will nichts mehr als dass du bleibst."
Und weil das Leben eben scheiße unfair war, würde er auch nicht fair sein. An diesem verfluchten Schreibtisch hatte Rufus so viele Stunden seines kostbaren Lebens verbracht. Sie würden dieses Möbelstück, welches Rufus in den letzten Jahren öfters gesehen hatte, als Brutus es gekonnt hatte, garantiert nicht dem nächsten ‘Chef’ der Auroren überlassen. Wer auch immer es sein würde, er wäre weder der Position noch dieses Titels würdig. Und er würde diesen Schreibtisch nicht bekommen.
Den würde er sich schon persönlich aus Brutus kalten, toten Händen holen müssen, wenn er ihn wollte.
Die Tür zum Aurorenbüro flog förmlich auf und wer auch immer da hockte, blickte wohl mit großer Verwunderung zur Tür, zu der wohl zum zweiten Mal an diesem Tag Rufus Scrimgeour das Büro betrat und zu seinem Büro marschierte.
„Komm mit.“ Einen Moment schwieg er, dann fügte er fast murmelnd hinzu, als sei es mehr ein Bekenntnis als eine Anordnung: „Und wenn du es selbst nicht mehr kannst, dann erinnere ich dich daran, was es heißt, meine Montague zu sein. Auch wenn du’s hasst, dass ich’s weiß.“
Logi funkelte sie an, die Wut zischte aus jeder Faser seines Körpers, seine Stimme war schneidend wie Stahl: „Du bist ein jämmerlicher, selbstverliebter Witz, Astraia! Ein narzisstisches Biest, das glaubt, es könnte mich lächerlich machen, mich in seine kleine, verzogene Welt ziehen – du bist erbärmlich!“
Regulus, wie so viele Magier, hatte keine Ahnung, wie die Muggelwelt funktionierte, was sie auch nach vielen Jahren noch niedlich fand. Dass er für den Gegenwert der Sickel locker zwanzig starke Kaffees bekommen konnte, erwähnte sie nicht, sondern schob die Münzen in ihre Tasche. Als Rückgeld legte sie ihm einen Sixpence hin, der vor einigen Tagen versehentlich in der Kasse gelandet, seit einem knappen Jahr aber keine gültige Währung mehr war.
Als sie weitergingen, fiel ihr Blick kurz zurück auf die Wand mit den Elfenköpfen. Sie sagte nichts, aber ihr Gang wurde für einen Moment langsamer, als müsste sie ihnen in Gedanken noch etwas sagen. Vielleicht ein stilles Versprechen. Vielleicht ein „Es tut mir leid.“
Fragen hatte er viele. Aber nicht alle konnte er jetzt stellen – manche würde er erst stellen, wenn Regulus bereit war, sie zu beantworten. „Nur die, auf die du jetzt auch antworten willst.“ Er hob den Blick wieder, ließ ihn an Regulus hängen, damit er sah, dass das kein Ausweichen war, sondern eine Zusicherung: Er würde nicht drängen.
Pure, kochende Wut, die jede Unsicherheit sofort verbrannte. „Sag mal, bist du völlig übergeschnappt?!“ fuhr sie ihn an, ihre Stimme scharf wie ein Peitschenschlag. „Das war kein verdammtes Kerzenflämmchen, Logi! Das war ein Zauber, mit dem man jemanden ins St.-Mungos schickt wenn überhaupt!“
Remus sah Regulus an und während er ihn ansah, war da nur diese eine stille, glasklare Gewissheit, die brannte wie Sternenstaub in seiner Brust:
Ich werde dich lieben, selbst wenn du es vergessen musstest.
Ich werde dich schützen, selbst wenn es mich zerstört.
Ich werde mit dir gehen. Wohin auch immer du mich führst.
Und wenn nichts bleibt – dann wenigstens das.
„Dafür ist man verheiratet, nicht wahr? Nicht nur für die Tage, an denen das Porzellan glänzt, sondern auch für jene, an denen man es wieder zusammensetzt.“
Sie mochte ihren Verstand so wie er war, liebte die Routine in ihrem Leben und die Weise, wie sie ihren Alltag unwiderruflich mit seinem verknüpft hatte. Vom Kochtopf bis zum Kopfkissen, sie war Teil seines Alltags und er der Mittelpunkt in ihrem.
Schmerzen, die ihn ablenkten. Schmerzen, auf die er sich fokussieren konnte. Die sich zu den Schmerzen in seinem Körper gesellen würden. Die er greifen, die er behandeln und heilen konnte. Die nicht so brannten, wie die Schmerzen in seinem Inneren.
. Ein letzter Blick in den Spiegel. Verschwommen. Sie erkannte sich kaum – und gerade deshalb blieb sie stehen, denn was sie sah, war keine Fassade. Keine Maske. Sondern eine Frau, die müde war. Aber noch da. Die nicht perfekt war. Aber vollständig.
Als der Schmetterling in Lex’ Handflächen flatterte, spürte Primula, wie ihr Herz einen Schlag aussetzte nur um dann doppelt so schnell weiterzurasen. Es war so typisch für ihn. Nie einfach nur erscheinen. Nie ohne einen kleinen Auftritt, der ihre sorgfältig aufgebaute Ruhe ins Wanken brachte. Sie lächelte und es war kein höfliches Gesellschaftslächeln, kein Meliflua-Lächeln. Es war weich, warm, so ehrlich, dass es beinahe schmerzte.
„Wenn ich an Zuhause denke – dann seh ich kein Haus. Kein Ort. Ich seh Menschen. Zwei, wenn ich ehrlich bin.“ Ein kurzer Blick, direkt in ihre Augen. „Hailie. Und du.“ Gideon lachte leise, fast verlegen, ein Ton, der eher durch die Nase entwich als aus dem Mund.
Fenrir trat in den Regen, ließ sich Tropfen für Tropfen durchweichen, ohne sich zu rühren. Seine Finger, an denen bald Klauen sein würden, krümmten sich leicht. Er spürte den Hunger in sich aufsteigen. Nicht nur den nach Fleisch, sondern nach Relevanz. Nach Bedeutung. Er war kein Haustier. Kein Spielzeug. Kein Werkzeug für die Belustigung eines dekadenten Regimes
Die „Tödlichen Spiele“ waren keine freiwillige Erfindung gewesen. Jedenfalls nicht seinerseits. Aber das Regime hatte entschieden. Unterhaltung musste her. Abschreckung. Eine neue Art von Kontrolle. Und nichts unterhielt das Volk besser als Angst – serviert mit einem Hauch von Hoffnung. „Die Spieler“ – junge Männer und Frauen aus aufmüpfigen Familien, verurteilte Gesetzesbrecher, Dissidenten. „Die Gegner“ – sie. Die Werwölfe. Fleischgewordener Schrecken, seit Generationen gefürchtet. Jetzt domestiziert. Vorgeführt. Fenrir sog die Luft ein, als müsste er prüfen, ob das alles real war. Und ja – es roch nach Blut. Nach Angst. Nach Macht. Und das machte ihn unruhig.
Sie zog ein letztes Mal die Luft tief ein, sog seinen Geruch ein wie ein Zaubertrank, der sie für einen Moment wieder heil machte. Dann lachte sie leise, beinahe atemlos. „Verdammt, Regulus Black… du hast dich keinen Tag verändert. Du siehst nur trauriger aus. Aber du bist noch da. Und ich bin hier. Und das ist mehr, als ich mir zu hoffen gewagt hab.“
Jede Faser des Dunkelhaarigen spannte sich an, in der Sekunde, in der jemand im Raum den Zauberstab hob. Muskeln, die in einen Kampfmodus verfielen, der ihm mittlerweile im Blut lag und innerhalb von zwei Herzschlägen war sein Körper im Ausnahmezustand. Es war nicht die Tasche, um die er sich scherte - nicht wirklich, zumindest, wenn auch der wenige Inhalt ihm wichtig war - sondern viel mehr die Worte, die mit den Taten des anderen Jungen folgten.
Nicht rein genug für dich hier oben.
„Dinge, die James vielleicht ein klitzekleines bisschen bereut... heute, nicht damals!“ - Regulus Black
„Wir müssen nichts überstürzen,“ sagte er leise. „Ich will dich nicht verlieren an das, was eilt. Ich will dich finden – Stück für Stück.“ Remus war kein Mann der lauten Bekenntnisse. Kein Märchenerzähler. Aber wenn er etwas einmal gefunden hatte, das sich wahr anfühlte, dann hielt er es fest – nicht mit Kraft, sondern mit Treue.
Und als sie sich auf dem weichen Sessel niederließ, die Hände um die dampfende Tasse schloss und zum ersten Mal seit langem einfach nur in der Stille saß, wusste sie es: Sie fühlte sich nicht nur willkommen. Sie fühlte sich… angekommen. Und in der Nähe von Athos ohne dass sie es geplant oder gesucht hätte es, als wäre da jemand, der nicht retten musste, aber verstehen konnte. Nicht alles. Aber genug.
. „Du sprachst von Beute, die gerissen werden will.“ Seine Stimme war nun kaum mehr als ein Hauch. „Aber vielleicht… vielleicht bist du längst jemand, der nur noch spielt, weil er vergessen hat, wie man anders lebt.“ Ihre Maske verriet nichts. Doch er kannte die Zeichen. Den Zug an ihrer Hand. Das Flimmern in ihren Pupillen. Den Atem, der ein wenig zu lang ausblieb.
Wie gern hätte er sich gerade einfach in den Arm des anderen geflüchtet, wie damals, als sie Kinder gewesen waren. "Ich will dich nicht mehr missen müssen, aber es ist auch jedes Mal eine Herausforderung dich hier zu sehen."
Adrasteia Lestrange bewegte sich nicht, sie glitt durch die Zwischenräume zwischen den Menschen hindurch. Wie Schatten in einem schlecht beleuchteten Spiegelraum. Die Art, wie sie sich durch die Menge schob, lautlos und doch bemerkbar, war nicht bloß Anmut – es war Strategie. Kontrolle. Täuschung. Einstudiert vielleicht, aber mit solcher Präzision, dass selbst der Schein nicht mehr Sein zu trennen war.
Seine Finger machten bei seinem eigenen Namen Halt. Wenn sie aufmerksam war, wenn sie nicht nur ihn selbst im Fokus hielt, dann würde ihr das Brandloch daneben auffallen. An Stelle des Erben, dessen Existenz oder Namen er nicht würde aussprechen können. Er war nicht schon immer der Erbe des Hauses gewesen, als solcher nicht erzogen worden.
Remus war niemand, der jemanden aufzwang etwas von sich preiszugeben. Nicht früher und auch nicht heute. Zumal er bei Regulus damit versuchen würde eine felsenfeste Felswand einzurennen. Remus hatte ihn sprechen lassen, hatte ihn mit einem Lächeln angesehen. „Ich verstehe.“, sagte Remus. Es war ihr Abschied, ungewiss, aber es war die Zeit gekommen. „Du wirst immer hier“, Remus tippte Regulus sanft gegen seine Brust. „einen Platz haben. Ich werde uns in Erinnerungen wahren. Pass auf dich auf, Reg.“, fügte er hinzu. Er brauchte nicht hören, dass das zwischen Ihnen vorbei war, sie wussten es schließlich beide.
„Sie werden sich noch so oft daran erinnern <3“ - Regulus Black