Wir sind ein RPG, das im Jahr 1981 des
Potterversums spielt und sich nicht in allen
Dingen an das Canongeschehen hält. Eine
Registrierung ist nur für volljährige Personen
gestattet, da das Thema des Forums extrem düster
ist und wir uns aktiv mit gesellschaftlichen
Missständen beschäftigen.
Von den Mitspielenden wird erwartet, dass sie
Grausamkeit nicht verharmlosen oder romantisieren.
Wir wünschen uns komplexe Figuren und eine
Auseinandersetzung mit Macht, Trauma und
Widerstand.
Barty Crouch Jr. Unantastbare 28 ✦︎ played by Jacky ✦︎ Bartemius Crouch Jr. ✦︎ 180 cm groß
Geburtstag05.03.1961
Einschulung01.09.1972 ✦︎ Hogwarts, Slytherin
Abschluss
30.06.1979 ✦︎ Schulabschluss UTZ-Absolvent
Fraktion
Todesser
Die Mythenjäger
Job01.09.1979 ✦︎ Fluchbrecher
ZauberstabZeder ✦︎ Drachenherzfaser ✦︎ Biegsam
I’m so bad at keeping secrets.
Erster Eindruck
Erste Begegnungen mit Bartemius, zeigt einen eher unscheinbaren und unauffälligen Typ, bei dem man sich vielleicht nicht unbedingt 2x umdrehen würde oder bei dem etwas ernsthaft etwas im Gedächtnis bleibt.
Auch charakterlich gehört er eher zu den stillen, die in der Menge gerne einmal unter gehen würden. Viele unterschätzen Barty, er hat aber gelernt sich daraus einen Nutzen zu ziehen und arbeitet damit.
Der Fall seines Vaters, hatte auch etwas mit seinem Sohn gemacht und machte eine kleine Wandlung durch. Barty ist etwas selbstbewusster und hatte sich etwas mehr Respekt verschafft, auch wenn ihm das niemals so gelingen wird, wie er es gerne hätte.
Innerhalb der Familie
Schon als kleiner Junge stand Bartemius unter der Fuchtel seines Vaters. Er war ihm gegenüber schon immer gehörig und kleinlaut, denn Barty wusste, dass es nicht gut für ihn enden würde, sollte er es sich mal erlauben aus nur einer kleinen Reihe zu Tanzen. Als kleiner Junge war sein Gehorsam noch nicht so gedrillt worden, weshalb der alte Crouch an dem kleinen Jungen hin und wieder mal eine der Techniken anwandte, die eigentlich verboten waren (Cruciatus). Aber was hinter der verschlossenen Familien-Türen passiert, bleibt schließlich auch dort, nicht wahr? Neben dem Fluch oder der einfachen körperlichen Züchtigung, war der psychische Druck allgegenwertig. Barty konnte nie etwas richtig machen, egal was es war. Dementsprechend hinterfragte der Junge immer sein Handeln und versuchte die Anerkennung seines Vaters zu erlangen - ohne wirklichen Erfolg zu verspüren, das Verhältnis blieb mit Kälte ummantelt. Nach außen allerdings, hätte man die Crouchs immer als perfekte Familie angesehen und so manches Mal wurde Sr. auch für das Verhalten seines Sohnes gegenüber ihm bewundert, denn andere Kinder tanzten ihren Eltern mehr auf der Nase herum - nun, andere Kinder wurden vermutlich auch nicht gehörig gemacht, die meisten zumindest.
Zur Mutter hatte Barty hingegen ein ganz anderes Verhältnis. Ihr gegenüber war er deutlich lockerer und auch liebevoll, denn sie war es auch zu ihm. Das meiste bekam sie gar nicht mit, was ihr Ehemann alles dem Jungen zufügte - doch wenn sie doch mal einen Schlag mitbekam und es auch ihr zu weit ging, ging sie dazwischen. Sie versuchte ihren kleinen Jungen zu beschützen, ohne Erfolg zu haben. Doch ihr gegenüber hatte Barty keinen Groll. Im Gegenteil. Ihr Tod vor drei Jahren hatte den jungen Crouch gebrochen zurück gelassen. Er vermisst sie, auch wenn er weiß, dass sie alles andere als stolz wäre ihren Jungen mit dem Todessermal zu sehen - aber welche Wahl hatte er schon gehabt um sich zu befreien?
Im Freundeskreis
Viele Freundschaften hat Barty gar nicht, aber generell ist er schon immer loyal zu ihnen gewesen und würde vermutlich sogar für sie sterben. Wenn man Bartemius fragen würde, würde er vermutlich sogar sagen, dass auch Geheimnisse bei ihm sicher sind und er hat auch immer vor, dass sie dort verwahrt bleiben. Leider schafft er es nicht immer, ein Geheimniswahrer zu bleiben und brachte sich (oder seine Freunde) in Schwierigkeiten, ohne es absichtlich gemacht zu haben.
Besonders Regulus hat als bester Freund enorme Wirkungskraft auf den Crouch. Zwar nimmt Barty das nicht so wahr, so kann Regulus mit seinem Verhalten und Äußerungen seinen Freund durchaus beeinflussen und Barty ist leicht manipulierbar, ob nun vom Gegenüber gewollt oder nicht. Seine Angst irgendwann allein zu sein, ist so präsent, dass der Jr. gemocht werden möchte.
Gegenüber Regulus ist Bartemius auch deutlich lockerer und hat das Gefühl in ihm den einzigen Menschen bisher gefunden zu haben, bei dem er sein konnte, wie er wirklich ist ohne Schikane oder Ablehnung erleben zu müssen.
Belastungsgrenze So wankelmütig der Crouch auch ist, so loyal gegenüber Regulus ist er und würde stets zu ihm stehen. Mit Folter kann Barty durchaus umgehen und auch die Spiele machen ihm keine große Angst, wenn es darum ginge dem Black treu zur Seite zu stehen. Wenn es allerdings um jemanden anderen gehen würde, bräuchte es nicht viel und Bartemius würde einknicken.
Lediglich das Problem des verrate-es-bloß-nicht-weiter bekommt er einfach nicht los und auch wenn er es nicht wortwörtlich verrät, so plappert er so drauf los, dass jeder Kobold darauf kommen würde. Unabhängig dieser Sache aber, hängt er enorm am Rockzipfel von Regulus seit der Einschulung - ob das nun was gutes oder schlechtes ist, das ist Auslegungssache...
Magisches Potenzial Sein Vater hatte wohl stets gedacht, dass in seinem Sohn unglaublich hohes Potenzial steckte und er hatte gewissermaßen recht. Barty hatte Potenzial, das man sehen lassen konnte. Allerdings gehörte das eher zum hohen Durchschnitt. Er war nicht dumm, durch den Druck von Crouch Senior ist der Druck besonders zu sein, dennoch größer als er wünschte.
Verlorene Dinge Es sind schon einige Jahre vergangen, seit seine Mutter aufhörte zu existieren. Der Krieg hatte damit aber nicht wirklich etwas zu tun, es war eigentlich simpel. Fast schon töricht, dass diese unschuldige, warmherzige Frau ihr Ende mit einer Krankheit fand. Barty muss aber zugeben, dass er froh war, dass seine Mutter nicht lange leiden musste. Vor allem aber, weil sie immer als gute Seele der Familie galt und die war, die den jungen Mann noch mit Respekt und Liebe entgegen trat, deprimierte ihr Tod den jungen Mann in den ersten Monaten massiv. Mittlerweile aber, kann er wieder seine alte und gelassene Seite wiederfinden.
Bezug zur Umwelt Es ist ganz selbstverständlich für Bartemius, dass er als Reinblut mächtiger war als andere. Seine Familie gehört zur Elite, weswegen auch das Geld und Ansehen wie eine Selbstverständlichkeit für ihn war, ohne von direkten Ausdrücken seines Vaters ideologisch unter Druck gesetzt zu werden. Das verlagerte Crouch Sr. auf ganz andere Bereiche des Lebens. Hauselfen und andere Wesen gehören unter die Kontrolle eines Zauberers, um die Ordnung zu wahren.
In jungen Jahren hatte Barty vermutlich weniger Probleme mit Muggelgeborenen und Halbblütern, doch seit er den Todessern beigetreten ist, sah er immer deutlicher wie schmutzig diese doch waren und sich Blut nicht vermischen sollte. Dass er innerlich noch immer keineernsthaften Probleme mit diesen hatte, würde er niemals zugeben und ist selbst fest davon überzeugt, dass das schon richtig ist, was Voldemort von sich gibt.
Allgemein ist die Loyalität gegenüber dem dunklen Lord fast schon blind. Auch das würde Barty niemals zugeben, ist dieser Übertritt zur dunklen Seite doch eher eine eigene kleine Rebellion gegenüber seinem eigenen Vater, der früher dafür sorgte, dass genau diese Leute in Askaban landeten.
Er bemerkt, dass sein bester Freund nicht ganz bei der Sache war – und auch wenn der Crouch es nicht zugab, so hatte Regulus Meinung und Handlung doch oft einen Einfluss auf seine eigene und lässt sich von außen schnell beeinflussen, zumindest von Menschen oder Dingen, die er für richtig hält.
Das Papier des Tagespropheten knisterte durch sein leichtes Zittern, während Barty darauf starrte und die Zeilen immer wieder las. Die Sätze wiederholten sich in seinem Kopf immer und immer wieder. Reformen im Bereich der magischen Strafjustiz. Neue Prüfungen, die künftig im Rahmen der magischen Spiele stattfanden. Magische Spiele. In Bartemius breitete sich eine Mischung aus Euphorie und Angst aus. Er hatte keine Ahnung was genau das bedeuten würde und auch nicht, wie sich das Regime, das vorstellte – aber es musste etwas Gutes sein, nicht wahr? Die meisten um ihn herum, meist Todesser, waren Feuer und Flamme für die angekündigten Spiele, die schon vorher unter der Hand als Gerücht verbreitet wurden. Nun das hier vor sich zu sehen, machte alles um einiges realer und greifbarer. Auch wenn Barty seine Seite gewählt hatte und das Mal auf seinem Unterarm das deutliche Zeichen dafür darstellte, so konnte er nicht endgültig und mit Sicherheit sagen, wie er diese Entwicklung fand.
Nachdem sich der Crouch wieder gefangen hatte, faltete er die Zeitung mit einem leisen Seufzer auf den Lippen und steckte sie unter seinen Arm. Es interessierte ihn mehr als alles andere, wie Regulus dazu stand. Auch wenn Barty das vielleicht niemals so zugeben würde, war die Meinung des Blacks ein Kompass für die des Fluchbrechers. Aber auch was Tamira sagte, empfand er mittlerweile als nicht uninteressant.
Deshalb ging er die Treppen des Hauses, indem er aufgewachsen war, herunter und hatte nicht weit, um direkt vor der Tür des Black-Ehepaars zu stehen. Barty atmete noch einmal tief durch, ehe er die Hand hob und an der Holztür klopfte. Nur wenig später, wurde ihm die Tür von Kreacher geöffnet und der Engländer setzte ein Lächeln auf, wie man ihn kannte. „Hier wartet doch sicher bereits ein Tee auf mich?“, fragte er den Hauselfen, der genervt davon trat, um seine Ankunft zu verkünden und Crouch Jr. eintreten konnte.
Sein Irrwicht ist sein eigener Vater und er hat bisher nicht die Fähigkeit entwickelt hat ihn zu bezwingen.
Der Liebestrank - Amorenthia - würde bei Barty nach Salzwasser, Wald und Zimt riechen.
Er lebt frei, wie die anderen Todesser und muss sich auch nicht mehr seinem Vater unterordnen, der jetzt ein Leben als Flüchtigen leben muss.
Auch wenn Barty immer gerne etwas mit Kunst gemacht hätte, so hat er sich mittlerweile mit seinem Beruf als Fluchbrecher angefreundet.
Nach der Entlassung von Sr. ist Barty ins Elternhaus eingezogen und lebt seither fast gegenüber seines besten Freundes Regulus und dessen Frau.
Mittlerweile hat der Junior viel Respekt erlangt und genießt es deutlich und fühlt es fast schon als Befreiuung gegenüber seines Alten.
Indirekt und auch unbewusst, lässt sich Barty einfach von Regulus beeinflussen, da der Junior unterbewusst wohl auch bei ihm die Angst hat nicht gemocht zu werden. Vermutlich ist aber Regulus der Einzige, der den Crouch von seinem dunklen Pfad führen kann.
So sehr sich Barty vornimmt, etwas nicht zu erzählen, bekommt er es oft gar nicht hin. Zwar würde er niemals bei direktem Fragen ein Geheimnis oder ähnliches ausplaudern, kommt es doch schon mal (fast immer?) vor, dass er sich verplappert, auch wenn es ungünstig ist und er hätte die Klappe halten sollen ...
In Bartemius steckt eine verletzliche Seele, die eigentlich nicht mal auf Grausamkeit steht - er möchte einfach Anerkennung und bedingungslose Liebe erfahren.
Bei Stress und intensiven Nachdenken, hat sich Barty die Angewohnheit angeeignet mit der Zunge über seine Oberlippe zu fahren - eine Eigenart, die er zwar versucht sich selbst zu unterbinden, dies aber meist nicht mit Erfolg.
Natürlich hatte sich Barty schon gedacht, dass die Ausbildung bei Gringotts anspruchsvoll ist, aber tatsächlich hatte er nicht gedacht, dass es ihn so brechen würde und er seine lockere Art zumindest für einen Teil verlor.
Hin und wieder gab es Aufträge in der Ausbildung, die Barty tatsächlich Spaß machten.
Bereits beim ersten Tag in der Ausbildung, wurde der neue Crouch-Azubi mit seinem verantwortlichen Ausbilder, nach Norwegen geschickt um ein altes, magisches Artefakt zu bergen und den Fluch zu brechen. Der Auftrag ging ein paar Tage und der Fluch war kein unklomplizierter, welcher Barty aber bereits zeigte, wie sein ausgesuchter Beruf wirklich war.
Bereits seine zweite Auslandsreise um einen magischen, verfluchten Schatz zu finden, musste Barty allein ausführen - gut, dass er noch am Leben ist, oder?
Zu den Mythenjägern ist Barty schlussendlich wie auch zur tiefen, dunklen Macht - aufgrund seiner Liebe und Treue zu Regulus. Seither ist Barty auch fest davon überzeugt, dem dunklen Lord vollständig treu zu sein. Selbstmanipulation war doch etwas schönes.
Ability is what you're capable of doing
Beim Namen Bartemius Crouch, denkt man meist an den alten Herren im Ministerium. Dieser ist allerdings längst nicht aktuell oder mit dem man diesen Namen assoziieren sollte. Denn Barty Crouch Jr., ist so viel mehr als sein Vater und nachdem der Senior verschwand, auch noch der einzige Crouch der Gesellschaft. Der 20-jährige lernt gerade den Beruf des Fluchbrechers in der Gringotts-Bank. Das Entsetzen war damals groß, als sichtbar wurde, dass gerade der Sohn des Todesser-Jägers, selbst zum Todesser wurde.
Tarn- und Unsichtbarkeitstechniken8/10
Duellkunst7/10
Reaktionsschnelligkeit7/10
Fluchbrechung7/10
Schutz- und Bannzauber6/10
Runenkunde6/10
Beherrschung nichtverbaler Zauber6/10
Pflanzenkunde (giftig/essbar)4/10
Körperkraft4/10
Spurenlesen3/10
Fingerfertigkeit3/10
Magisches Tierwissen2/10
Erste Hilfe2/10
Magisches Heilen2/10
Ob er ein Metamorphmagi ist? Werwolf? Vampir? Nein. Der junge Crouch ist schlichtweg ein normaler Zauberer menschlichen Blutes. Ein Talent besitzt er aber dennoch, auch wenn dieses nur Regulus kennt: Kunst. Barty hat ein gewisses Fingerspitzengefühl für Farben und Pergament. Seine Kunstwerke können sich wirklich sehen lassen. Ein Jammer, dass sein Vater Macht über seine Berufswahl hatte.
Our family defines us
In der Zauberergesellschaft ist der Name Crouch nur zu bekannt und hoch angesehen. Von der dunklen Seite war dieser eher gefürchtet, da der Leiter der Strafverfolgung und der Oberhaupt der Familie Crouch, bekannt dafür war unerschrocken gegen Todesser vorzugehen - manchmal auch mit fragwürdigen Methoden.
Mittlerweile aber, denkt man nicht mehr an den alten Crouch, der die Strafverfolgung geleitet hat - nein. Jetzt war sein Sohn, den man mit diesem Nachnamen verbindet. Crouch Sr. hatte sicher auch nie gedacht, dass sein doch so perfektes Kind einmal zu einem wird, den er eigentlich jagen würde. Zu dumm, dass es nun er selbst war, der sich verstecken und Angst haben musste.
Life is a long lesson in humility
16.12.1978: Tod der Mutter
01.09.1979: Beginn der Ausbildung bei Gringotts
08.10.1979: Eintritt bei den Todessern, folgte Regulus
10.10.1979: Beitritt bei den Mythenjägern
10.05.1980: Einzug ins Elternhaus, nachdem Crouch Sr. entlassen und verjagt wurde.