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Maxwell McKinnon - Maxwell McKinnon - 03.01.2026 Was sollte dieser Scheiß? Maxwell's Haare, die von Natur aus schon einen rötlichen Schimmer hatten, schienen jetzt bestimmt so, als würden sie in Flammen stehen. Er hatte heute Morgen ein Gerücht gehört, das zu absurd geklungen hatte. Er hatte wissen wollen, ob es wahr war. Und nun stand er hier, mitten unter seinen alten Kollegen, die alle dreinsahen, als wollten sie etwas in die Luft jagen. Einer von ihnen hatte ihm die Zeitung in die Hände gedrückt, nichts gesagt, ihn nur lesen lassen. "Im Namen von Merlins Unterhose, welcher verdammte Riesenarsch ist auf diese Scheißidee gekommen?!", fluchte er nach einem Moment des Unglaubens. Magische Spiele. Wohl eher Hinrichtungen zur Belustigung der Bevölkerung! Und was sollte das bedeuten "Dementoren sollen künftig verstärkt für den präventiven Schutz der britischen Zauberbevölkerung eingesetzt werden"? Sollten die jetzt Bodyguard spielen oder etwa einfach frei unter der Bevölkerung herumgeistern? Vielleicht noch ein paar Kindern die Seele aussaugen?! "Dieser Black hat sie doch nicht mehr alle!", fluchte er weiter, unterbrach sich allerdings, als jemand ihm die Zeitung wieder abnahm. "Komm mal wieder runter, Jungchen“, hatte einer von ihnen gesagt, aber er konnte es in den Gesichtern seiner Kollegen sehen. Sie waren alle aufgebracht. Diese Hinrichtungen wurden auch noch angepriesen, als hätte jemand die Heilung für alles gefunden. Oder als wären sie ein Sportereignis, wie etwa die Quidditchweltmeisterschaft. Noch schlimmer war es, zu wissen, dass viele Familien darauf reinfallen würden. Sie würden jubelnd vor ihren Radios sitzen und mit ihrem "Lieblingskandidaten" mitfiebern. Sie würden der Regierung Geld geben, nur um seine Chancen zu vergrößern. Manche würden vermutlich auch den "Kandidaten" die Schuld geben, dass sie da waren, wobei einige vermutlich noch nicht einmal großartig mehr getan hatten, als "anderes Blut" zu haben. Am liebsten hätte Maxwell irgendwas zerschlagen, aber nicht hier. Nicht vor seinen Kollegen und schon gar nicht hier. Nicht in der Bar des Bruders ihres Anführers. Stattdessen ließ er sich auf einen der Stühle in dem Hinterzimmer fallen. "Egal, was wir machen, ich bin dabei“, sagte er noch, während er versuchte, seine Wut wieder in den Griff zu bekommen, bevor sich sein Gesicht noch in das eines Luchses verwandelte. Wäre nicht das erste Mal. |