Die junge Hebamme Kitty Macmillian entstammt dem, was man als White trash Familie bezeichnen würde. Reinblütig ja, aber bitter arm und asozial. Der Vater ein cholerischer Säufer, die Mutter psychisch labil. Von Kindesbeinen an hat sie daher die Mutterrolle für ihre jüngeren Geschwister übernommen, ist dann selbst früh Mutter geworden. Mit ihren 24 Jahren wird sie bald schon fünffache Mutter sein, steht doch die Entbindung ihres fünften Kinder bald bevor. Ihr fünftes, doch das erste gemeinsame Kind mit ihrem zweiten Ehemann Alexander Maxmillian. Dass dieser nicht nur eine gänzlich anderen Schicht entstammt, sondern auch über 30 Jahre älter ist als Kitty darf man seltsam finden. Ist es aber nicht! Denn Liebe fragt nicht, schon gar nicht nach dem Alter. Sie liebt Alexander. Hat sie vermutlich irgendwie schon immer. Zumindest fühlt es sich so an. Dass sie jetzt plötzlich reich ist, ist jedoch ein Umstand, an den sie sich immer noch nicht gewöhnt hat. Und so merkt man ihr ihre Herkunft auch immer noch schnell an. Kitty ist keine Prinzessin! Auch wenn eine am Grund ihrer Seele schläft. Die will man nicht wecken. Denn mit dieser schlafenden Prinzessin, der Andern, ihrer Schutzpersönlichkeit, kommt der Sturm.